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Tech-Konzern

United Internet bietet gmx.de und web.de zum Verkauf an

Ralph Dommermuth von United Internet

Ralph Dommermuth ist Vorstandsvorsitzender von United Internet - Foto: United Internet

United-Internet-Gründer Ralph Dommermuth plant laut dem „Handelsblatt“, die Portalmarken gmx.de und web.de abzustoßen. Der Plan: Er will sich auf ein anderes Geschäftsfeld konzentrieren und hier das Geld investieren.

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So berichtet das „Handelsblatt“ über potenzielle Verkaufspläne für das Privatkundensegment des Internetkonzerns United Internet. Bei einem Deal dürfte die Sparte, die auch die E-Mail-Portale wie gmx.de und web.de umfasst, rund um Cloud-Speicher oder Homepage-Lösungen mit rund 1,5 Milliarden Euro bewertet werden, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Sprecherin war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Demnach seien sowohl Minderheits- als auch eine Mehrheitsbeteiligung an dem Segment denkbar, sofern sich United Internet denn wirklich für einen Verkauf entscheidet. Dies sei noch nicht entschieden, schreibt das Blatt. Sollte es zu einem Deal kommen, dann dürfte Konzernchef Ralph Dommermuth das frische Geld vor allem für den Aufbau des 5G-Netzes bei der Telekommunikations-Tochter 1&1 nutzen. Im Sommer 2023 soll es für die ersten Handy-Kunden freigeschaltet werden. Der Aufbau der verschiedenen Netze ist sehr kostenintensiv.

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