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Für ukrainische Medienschaffende

„Tagesspiegel“ und „The Pioneer“ starten jeweils eigene Hilfsaktionen

"The Pioneer" und der "Tagesspiegel" wollen ukrainische Journalist*innen unterstützen - Fotos: Unternehmen

Damit die Berichterstattung auch unter der aktuellen schwierigen Situation für Journalist*innen in der Ukraine weitergehen kann, bieten der „Tagesspiegel“ und „The Pioneer“ Hilfsangebote an. Interessenten sollen sich direkt bei den Medien melden.

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Gründer und Herausgeber von „The Pioneer“, Gabor Steingart, kündigte in seinem am Montag veröffentlichten The Pioneer Briefing an, die ukrainische Online-Zeitung „Ukrayinska Pravda“ finanziell unterstützen zu wollen. So habe die Pioneer Foundation die Initiative „Pioneers for Ukraine“ gestartet, bei der Partnerschaften die in Bedrängnis geratenen Journalist*innen unterstützen sollen. „Denn dort brechen die zahlenden Leser weg, die Anzeigenkunden haben sich auch verflüchtigt und der Sicherheitsaufwand, um überhaupt noch Websiten und Zeitungen produzieren zu können, frisst Zeit und Geld.“

Die 60 Mitarbeitenden von „Ukrayinska Pravda“, der reichweitenstärksten Online-Zeitung des Landes, würden ab Montag mit Geld versorgt werden. Auch zwei Neuanstellungen würden von die Pioneer Foundation komplett finanzieren, um ein englischsprachiges Online-Angebot der Zeitung aufzubauen.

Bereits am 25. März hatte der „Tagesspiegel“ angekündigt, Journalist*innen aus der Ukraine und Russland die Möglichkeit zu bieten, von Berlin aus ihrem Beruf nachzugehen und Texte in ihren Landessprachen zu veröffentlichen. Dafür stelle die Zeitung ihnen Arbeitsplätze sowie ein monatliches Honorar zur Verfügung.

Wer Interesse an diesem Projekt habe, solle eine kurze Begründung der Bewerbung, einen kurzen Lebenslauf und den Nachweis der bisherigen journalistischen Tätigkeit (z.B. Link zu einer Webseite mit Texten oder 2-3 Arbeitsproben) senden. Bewerbungen könnten auf Ukrainisch, Russisch, Deutsch oder Englisch verfasst werden.

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