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Sport-Sponsoring

Commerzbank sponsert nur noch die DFB-Frauen

Thjnk gestaltete die mit einem Grand Effie gekrönte Kampagne zum Commerzbank-Sponsoring der Frauennationalmannschaft – Foto: GWA

Die Commerzbank reduziert ihre Sponsoringpartnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Zum Jahreswechsel endet die Unterstützung der Nationalmannschaft der Männer, fortgeführt wird aber das Sponsoring der Frauennationalmannschaft. Das bestätigt ein Bank-Sprecher auf Anfrage von MEEDIA.

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Die in Frankfurt ansässige Commerzbank ist seit 2008 Partner des DFB. Die künftige Fokussierung auf die weibliche Nationalmannschaft ist eine Folge des Sparzwangs bei Deutschlands zweitgrößtem Geldhaus, wie der Sprecher erläutert. Bekanntlich verfolgt die Commerzbank gerade einen harten Sparkurs, bis Ende 2024 sollen weltweit 10.000 von etwa 39.000 Stellen abgebaut werden.

Für die Kickerinnen und ihrem Sponsor steht als nächstes Großereignis in knapp fünf Monaten die EM 2022 der Frauen an. Zuvor laufen zur Vorbereitung im Februar die Spielerinnen bei einem Vier-Nationen-Turnier in England auf. Neben dem Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sind auch Gastgeber England, Spanien und Olympiasieger Kanada am Start.

Die Commerzbank und ihr Agenturpartner Thjnk hatten übrigens im vergangenen mit ihrer „Pferdeschwänzekampagne“ einen großen Erfolg. Die Kampagne gewann zum Beispiel den Grand Effie. Damals lag die Verantwortung für die Marke Commerzbank noch bei Uwe Hellmann, mittlerweile hat er das Zepter an Katrin Menne als Leiterin Brand & Research abgegeben.

rk

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