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Drohende Rohstoffkrise in der Verlagsbranche

Papiermangel: Funke und NOZ wollen Seitenumfänge verringern

Foto: Imago

Stark gestiegene Papierpreise und fehlendes Altpapier bringen Zeitungsverlage in die Bredouille. Sie müssen die Seitenumfänge verringern und überlegen sogar, einige gedruckte Titel vom Markt zu nehmen. Eine Rolle spielen dabei auch Amazon & Co.

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Wenn Axel Gleie über den Wachstumskurs der NOZ Medien spricht, blickt der Geschäftsführer gern auf das Zeitungsgeschäft. Denn ob „Osnabrücker Zeitung“ oder „Flensburger Tageblatt“ – mehr als 400.000 gedruckte Zeitungen liefert das norddeutsche Verlagshaus täglich aus. Derzeit jedoch treibt dem früheren Holtzbrinck-Manager die wichtige Unternehmenssparte die Sorgenfalten ins Gesicht. Grund sind die stark gestiegenen Kosten für Papier. „Die aktuellen Papierpreise für Zeitungsdruckpapier werden 2022 vermutlich um 65 Prozent auf rund 600 Euro steigen“, befürchtet der Geschäftsführer gegenüber MEEDIA. Getrieben werden……

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