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Für mehr Nachhaltigkeit

Mastercard startet globales Sustainability Innovation Lab

Die Idylle trügt. Jedes Jahr gehen Waldflächen wegen des Klimawandels verloren. Dem will Mastercard mit seinem Innovation Lab etwas entgegensetzen – Foto: Imago

Mastercard setzt sich laut eigenen Angaben seit Jahren mit unterschiedlichen Aktivitäten gegen den Klimawandel ein. Jetzt hat der internationale Finanzdienstleister ein Innovation Lab gegründet, das an der Erforschung klimaneutralen Konsums arbeiten wird.

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Das Lab mit Sitz in Stockholm soll als globales Forschungs- und Entwicklungszentrum für „klimabewusste digitale Produkte und Lösungen“ dienen und Start-Ups sowie Kunden unterstützen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Das Lab soll sich laut Mastercard darauf konzentrieren, Unternehmen und Verbraucher in die Lage zu versetzen, die Art und Weise, wie sie Produkte und Dienstleistungen produzieren, vertreiben und kaufen, zu verändern, um sicherzustellen, dass sowohl die Menschen als auch der Planet im Zuge der raschen Digitalisierung der Weltwirtschaft gedeihen können.

Zur Unterstützung des EU Green Deal, heißt es, hat Mastercard Stockholm als Standort für das globale Labor ausgewählt, weil Schweden seit langem eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Innovationen spiele, da sich Verbraucher, Politik und Wirtschaft dort stark für den Übergang zu einer grünen Wirtschaft engagierten.

„Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren digitalen Wirtschaft wird uns das Sustainability Innovation Lab in die Lage versetzen, gemeinsam ein robustes Portfolio an umweltfreundlichen Lösungen zu entwickeln, das alle – Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen – in den Klimaschutz einbindet“, so Kristina Kloberdanz, Chief Sustainability Officer, Mastercard.

Da immer mehr Verbraucher etwas für die Umwelt tun wollen, soll sich das Lab speziell auf Lösungen konzentrieren, die nachhaltige Ausgaben ermöglichen. Dazu soll die Sichtbar- und Rückverfolgbarkeit in den Wertschöpfungsketten für die Herstellung von Produkten, die positive Auswirkungen auf die Menschen und den Planeten haben, erhöht werden.

Offene Innovation zur Förderung nachhaltiger Auswirkungen

Mastercard hat in der Region Nordics, in der das neue Labor angesiedelt sein wird, bereits eine Reihe von Partnerschaften mit Start-Ups aufgebaut. Zuletzt hat das Unternehmen mit dem schwedischen Fintech-Unternehmen Doconomy zusammengearbeitet, um den Mastercard Carbon Calculator zu entwickeln. Mastercard fördert laut eigenen Angaben außerdem klimabezogene Fintech-Innovationen durch die „Climate Fintech Cards & Payments Challenge“ und das Startup-Engagement-Programm „Start Path“.

„Der Mensch hat die Klimakrise zweifelsohne verursacht, und es ist unsere Aufgabe, sie zu lösen“, so Mathias Wikström, CEO von Doconomy. „In Zusammenarbeit mit Mastercard und unseren Partnern auf der ganzen Welt sind wir zuversichtlich, dass Innovationen uns dabei helfen werden, diese Krise zu bewältigen. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, dass die Fähigkeiten des Sustainability Innovation Lab integrative Klimamaßnahmen von jeder Bank, in jedem Markt, unterstützen.“

Die Forschung und Entwicklung innerhalb des Labs ist bereits im Gange – mit Mastercard-Mitarbeitern, Start-Up-Partnern und Kunden. Physisch soll es im Frühjahr 2022 an den Start gehen.

Das neue Labor baut auf der Erfahrung von Mastercard mit wirkungsorientierten Innovationen in Bereichen wie der finanziellen Eingliederung auf und soll erforschen, wie Technologien wie 5G, Quantum und fortschrittliche KI zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen eingesetzt werden können. Es wird aus einem Forschungs- und Entwicklungszentrum bestehen, das sich auf Lösungen für nachhaltigen Konsum und Wertschöpfungsketten konzentriert, einer „Labs as a Service“-Plattform, die Partner und Kunden zur gemeinsamen Entwicklung nachhaltiger Lösungen mit gemeinsamem Nutzen einlädt, und einem Mastercard Experience Center für praktische Produktdemonstrationen und persönliches Engagement.

Zu den ersten Prioritäten des Labs gehört laut Unternehmen die Weiterentwicklung des Mastercard Carbon Calculator, der jetzt in das globale Netzwerk des Unternehmens eingebettet ist, um sicherzustellen, dass er von den Kunden nahtlos implementiert werden kann – mit Unterstützung von Doconomy-Teammitgliedern, die im Lab arbeiten.

Darüber hinaus werde untersucht, wie Mastercard Provenance die Transparenz nicht nur im Hinblick auf soziale Auswirkungen, sondern auch auf Umweltinitiativen erhöhen kann, indem es beispielsweise den Parteien der Lieferkette ermöglicht, nachhaltigere Produktionsentscheidungen zu treffen.

Um den kollektiven Klimaschutz weiter voranzutreiben, heißt es darüber hinaus, arbeitet Mastercard weiter an seinem Versprechen, bis 2050 eine Netto-Null-Emission zu erreichen, und ist vor kurzem der 1,5-Grad-Initiative „Supply Chain Leaders“ beigetreten, um die Emissionen in seinem Lieferantennetzwerk zu reduzieren. Außerdem hat das Unternehmen mehr als 65 Partner auf der ganzen Welt in der Priceless-Planet-Coalition zusammengeführt, heißt es, deren Ziel die Wiederaufforstung von 100 Millionen Bäumen ist.

cb

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