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Gleiches Recht für Eltern!

„Brigitte“ und „Eltern“ starten gemeinsame Kampagne #proparents

Gruner + Jahr startete mit „Brigitte" und „Eltern" und der Initiative #proparents eine Kampagne gegen die Ungleichbehandlung von Eltern – © Gruner + Jahr

Die Zeitschriften „Brigitte“ und „Eltern“ haben gemeinsam mit der Initiative #proparents eine Petition ins Leben gerufen, um für mehr Gleichberechtigung für Eltern zu werben. Sie wollen mindestens 50.000 Stimmen sammeln.

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Rund 20 Millionen Eltern in Deutschland legen im Rahmen ihrer Sorge und Erziehung der Kinder den Grundstein für die langfristige Weiterentwicklung und Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft, des Staates und der Wirtschaft. 80 Prozent dieser Eltern sind erwerbstätig und erwirtschaften einen großen Teil des Bruttoinlandsproduktes bzw. der Steuereinkünfte.

„Brigitte“-Cover zum Aktionsstart

Die Wertschätzung, die Eltern aufgrund dieser Rolle zukommen muss, spiegelt sich jedoch nicht in den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen wider, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Rechte erwerbstätiger Eltern werden insbesondere im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Diese Gesetze beinhalten jedoch keinen allgemeinen, langfristigen und konkreten Schutz vor Benachteiligungen.

„Eltern“-Cover zum Kampagnenstart

So sind beispielsweise Kündigungen am ersten Tag nach der Elternzeit oder kein gleichwertiger Arbeitsplatz oder weniger Gehalt beim Wiedereinstieg gesetzlich möglich. Auch außerhalb gesetzlicher Regelungen, dafür aber innerhalb des Betriebs, sind Mobbing und/oder Diskriminierung an der Tagesordnung. Um das zu ändern, starteten die Zeitschriften „Brigitte“ und „Eltern“ gemeinsam mit der Initiative #proparents eine Online-Petition auf der Plattform openPetition.de. Bis zum 31. Mai kann unter brigitte.de/petition die Petition zur Änderung des AGG unterzeichnet werden. Das Ziel ist, mindestens 50.000 Stimmen zu sammeln, um dann das Anliegen „Aufnahme von Elternschaft ins Antidiskriminierungsgesetz“ offiziell beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags einzureichen.

Die Kampagne ist Teil der „Brigitte“-Initiative #wirwollenmehr, die Anfang März im Auftrag des Frauenmagazins durchgeführten Studie „Mein Leben, mein Job und ich“ startete.

cb

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