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Auffrischung der Tabletsparte

Apple könnte im April neue iPads vorstellen

Das neue Apple iPad Pro

Apples jüngstes iPad Pro Foto: Apple

Der Frühling steht kurz bevor, aber die typische März-Keynote lässt wieder auf sich warten. Wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, könnte der iKonzern nun im April neue iPads Pro vorstellen

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Es wird Zeit. Knapp ein halbes Jahr warten Apple-Fans nunmehr auf neue Produkte. Traditionell launcht der Kultkonzern aus Cupertino seine Neuheiten vor dem so wichtigen Weihnachtsgeschäft, entsprechend prall gefüllt war die Produkt-Pipeline vor sechs Monaten.

Mit einer Ausnahme: Seit der Einführung vor elf Jahren überholt der wertvollste Konzern der Welt sein iPad im Frühjahr. Traditionell konnten sich Apple-Kunden auf seine Auffrischung im März einstellen, doch noch immer sind Presseeinladungen, die einem Event zumindest eine Woche vorausgehen, ausgeblieben.

Neue iPad Pro-Modelle im April erwartet

Kein Problem, meint der notorisch gut zu Apple vernetzte Bloomberg-Reporter Mark Gurman, der vor seiner Zeit beim Finanzinformationsdienst das Apple-Blog 9to5Mac führte. Wie Gurman nunmehr berichtet, dürfte Apple im April sein neustes Event abhalten.

Im Fokus dürfte dabei erwartungsgemäß die wieder erstarkte iPad-Sparte stehen. So prognostiziert Gurman, dass Apple nächsten Monat seine Premium-Tablets – das iPad Pro – auffrischen könnte. Optisch soll sich wenig ändern: Die beiden Pro-Modelle sollen weiterhin in zwei Versionen mit einer Displaygröße in 11 und 12,9 Zoll angeboten werden.

Unter der Oberfläche dürfte sich jedoch einiges verändern: Die neuen iPads Pro sollen mit dem schnelleren A14X-Prozessor, der auf dem Niveau der M1-Chips der neuen MacBooks liegen soll, und einer verbesserten Kamera daherkommen. Das 12,9 Zoll große iPad Pro könnte zudem ein verbessertes Mini-LED-Display erhalten. Auch das iPad mini könnte ein neues Display erhalten, durch das Nutzern mehr Bildschirmfläche zur Verfügung stehen dürfte (8,4 statt 7,9 Zoll Diagonale).

iPad erfährt in Corona-Pandemie Renaissance

Die seit Jahren rückläufigen iPad-Absätze hatten im vergangenen Jahr einen unerwarteten Schub erfahren, weil Millionen Nutzer im Lockdown hohen Upgrade-Bedarf für das Homeschooling, das Studium oder ihre Berufstätigkeit hatten.

Entsprechend schossen die Erlöse der inzwischen elf Jahre alten iPad-Unit förmlich durch die Decke. Die Umsätze von Apples Tablet-Sparte legten im Weihnachtsquartal überraschend deutlich um 41 Prozent von 5,97 auf bereits 8,43 Milliarden Dollar zu. Entsprechend nötig sind im zweiten Jahr der Pandemie nun neue Anreize.

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