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Aktion bei Twitch

Save One Person will Gamer zu Organspendern machen

Save one Person nutzt den Hype um die Playstation 5 um für Organspende zu werben – Bild: © BBDO Germany

Die gemeinnützige Organisation Save One Person nutzt den aktuellen Hype um die Playstation 5 und wollte mit Hilfe prominenter Gamer via „Demon’s Souls“ andere Spieler dazu inspirieren, Organspender zu werden.

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Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO decken die offiziell angemeldeten Organspenden gerade mal zehn Prozent des weltweiten Bedarfs ab. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation noch verschärft.

Save one Person machte aus „Demon’s Souls“ „Angel’s Souls“.

Um diese missliche Situation zumindest etwas abzumildern, hat die in New York ansässige Organisation Save One Person jetzt den Hype um die Playstation 5 genutzt und das beliebte Spiel „Demon’s Souls“ einmal quasi auf links gedreht. In der Urfassung des Spiels dringen die Spieler in die Welt der anderen ein, um sie zu bekämpfen und zu erobern. Sobald sie sie erobert haben, stehlen sie den anderen Spielern ihre Seelen. Wer am Ende die meisten Seelen „gesammelt“ hat, hat das Spiel gewonnen.

Für Save One Person haben nun prominente Gamer in einem achtstündigen Live-Stream auf Twitch genau das Gegenteil getan.

Sie haben das Demon’s Souls Feature „Stein der vergänglichen Augen“ (Stone of Ephemeral Eyes), mit dem Leben geschenkt werden kann, dazu genutzt, den besiegten Charakteren ihr Leben zurückzugeben.

Sie haben also, genau genommen, Leben gespendet – wie Organspender es tun. Entsprechend lautet die Botschaft an die Spieler-Community: Ihr könnt auch in der realen Welt Leben spenden, indem ihr euch als Organspender registriert.

Credits:
Auftraggeber: Save One Person, New York, verantwortlich: Lauren Finkelstein (CEO); Agentur: BBDO Germany, Berlin, Till Diestel (CCO), Rod Henriques (ECD), Pedro Americo (CD), Luis Paulo Gatti (Sr. AD), Eduardo Balestra (Sr. Copywriter), Ulrike Pohl (Account Director), Daniel Muellenborn (Agency Producer), Betty Zschirnt (Art Buying); Filmproduktion: Sweet Films, São Paulo; Musikproduktion: DaHouse, São Paulo

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