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Unterstützung gegen Tech-Giganten

Mathias Döpfner schreibt offenen Brief an Ursula von der Leyen

Mathias Döpfner – Foto: Imago

In einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bittet Springer-CEO Mathias Döpfner um Unterstützung gegen amerikanische und chinesische Tech-Giganten.

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„Totale Transparenz endet immer totalitär“ lautet der Titel des offenen Briefs, der am Dienstag auf „Welt.de“ veröffentlicht wurde. Döpfners Anliegen: Europa müsse die Daten-Allmacht der amerikanischen und chinesischen Tech-Giganten brechen.

Das Problem ist laut Döpfner, dass das Geschäftsmodell der werbefinanzierten Plattformen darin bestehe, „ihre Kunden auszuspähen wie Geheimdienste“. Täter seien mal wieder die armen Algorithmen und das „behavioral targeting“, mit dem Plattformen wie Amazon, Facebook und Google uns analysieren. Überwachungs-Kapitalismus also: „Wir, die Bürger, geben unser Innerstes, unser Privatestes preis – zur Optimierung des Werbeumsatzerlösmaximierungsmodells der Plattformen.“

Der Springer-CEO fordert, es Plattformen in der EU per Gesetz zu verbieten, „private Daten zu speichern und für kommerzielle Zwecke zu verwenden“. Und führt auch das Beispiel der Sperrung von Trumps Twitter-Account an, mit den Worten: „Ist es richtig, dass ein kapitalistischer Konzern entscheidet, welcher Politiker was wem sagen darf?“

Den ganzen offenen Brief finden Sie hier.

sns

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