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Vermarkter

Ströer meldet Erholung zum Vorquartal

Der Werbevermarkter Ströer hat sich wegen einer leichten Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie wieder eine Jahresprognose zugetraut. Obwohl es weiter eine Unsicherheit vor einer zweiten Infektionswelle gebe, erwarte das Unternehmen nun ein operatives Jahresergebnis zwischen 440 und 455 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte.

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Im vierten Quartal strebt der Vermarkter einen Umsatz in Höhe von 92 bis 97 Prozent es Vorjahreswertes (1,6 Mrd) an. Das Unternehmen hatte im März seine Prognose gestrichen und auch bei der vergangenen Zahlenvorlage im Sommer keinen Ausblick gewagt, ging aber zumindest von einer schrittweisen Besserung im dritten Quartal aus.

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 355 Millionen Euro, nicht zuletzt wegen schlechter Geschäfte mit Außenwerbung. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) sei um 4,8 Prozent auf 125,1 Millionen Euro gefallen, hieß es. Unterm Strich verdiente Ströer zwischen Juli und September mit 21,8 Millionen Euro rund 8,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Das Unternehmen wertete dies als deutliches Anzeichen einer Erholung.

Damit erholte sich Ströer im Vergleich zum Vorquartal, in dem der Umsatz um ein Drittel und das bereinigte Ebitda gar um 56 Prozent gefallen war. Zudem schnitt der Werbevermarkter im dritten Quartal besser ab, als von Bloomberg befragte Experten erwartet hatten.

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