Anzeige

Nun auch Print an Bord

Media Impact und Ad Alliance vertiefen Zusammenarbeit

Matthias Dang, Geschäftsführer der Ad Alliance – Foto: Ad Alliance

Ad Alliance und Media Impact bauen ihre Kooperation weiter aus. Ab kommendem Jahr wandern elf Zeitungs- und Zeitschriftentitel von Axel Springer unter das Dach der Ad Alliance. Außerdem ist ein großes Vermarktungsprodukt geplant.

Anzeige

Ab 2021 werden Ad Alliance und Media Impact ihre Zusammenarbeit auf die Print-Titel des Axel Springer-Vermarkters ausweiten. Damit wird die Ad Alliance künftig für Printprodukte wie Bild, Bild am Sonntag, BZ, Welt und Welt am Sonntag Rahmenverträge mit Mediaagenturen im Namen und auf Rechnung von Media Impact verhandeln und steuern. Insgesamt handelt es sich um elf Zeitungs- und Zeitschriftentitel von Axel Springer. Daneben wird Media Impact sein gesamtes Inventar im direkten Kundenkontakt durch eine eigenständige Sales-Einheit verkaufen. Dies gaben beide Seiten am Mittwoch bekannt.

Vermarktungsprodukt aus Bild, Spiegel, Stern & Co. geplant

Bereits seit September 2019 laufen die Digitalmarken unter dem Dach der Ad Alliance (MEEDIA berichtete). Dass sich dies auf den Print-Bereich ausweiten könnte, wurde bereits gemutmaßt. Carsten Schwecke, Vorsitzender der Geschäftsführung Media Impact, sagt zum Schritt: „Die vertrauensvolle Kooperation mit der Ad Alliance im Digitalbereich hat sich ausgezahlt. Die Werbetreibenden haben von unseren kreativen und reichweitenstarken Inszenierungen profitiert, so dass wir uns im Wettbewerb, insbesondere mit den großen US-Plattformen, sehr gut behaupten konnten.“ Die Ausweitung der Kooperation sei der nächste logische Schritt gewesen, um die Position im Markt weiter zu stärken.

Matthias Dang, Geschäftsführer der Ad Alliance, sagt zur Entscheidung von Media Impact. „Damit können wir auch im vierten Jahr der Ad Alliance erneut unser Marktversprechen einlösen, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln – sowohl inhaltlich als auch in der Reichweite. Die etablierten Printmarken von Media Impact ergänzen und bereichern nicht nur unser Vermarktungsgeschäft, sondern werden die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit noch vertiefen. Unsere Allianz ist der Beweis, dass ein großer Player agil und schlagkräftig sein kann.“

Der Crossmedia-Vermarkter kümmert sich darüber hinaus um das Werbeinventar von IP Deutschland, G+J Ems, Smartclip, Spiegel Media, Rtv media group. Laut Mitteilung soll ein Vermarktungsprodukt entstehen, das auflagenstarke Titel wie Bild, Spiegel, Stern und Welt am Sonntag kombiniert. Damit könnten Werbetreibende Zugang zu über der Hälfte der deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenleser erhalten, heißt es.

tb

Anzeige