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Nach Nawalny-Interview

Altkanzler Schröder will juristische Schritte gegen „Bild“ einleiten

Gerhard Schröder – Foto: Imago

Der Kremlkritiker Nawalny sprach in einem „Bild“-Interview über „verdeckte Zahlungen“ Putins an Gerhard Schröder. Der Altkanzler geht nun juristisch gegen die Zeitung vor.

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Aufgrund eines Bild-Interviews mit dem russischen Oppositionspolitiker Alexei Nawalny geht SPD-Altkanzler Gerhard Schröder jetzt juristisch gegen das Boulevardblatt vor. Grund sind dort gefallene Aussagen über Putins angebliche Beziehung zu Gerhard Schröder. Nawalny sprach über „verdeckte Zahlungen“ Putins an Schröder, außerdem bezeichnete er den SPD-Politiker als „Laufburschen Putins“, der „versucht […] Mörder zu beschützen.“ Er betonte jedoch, er habe für diese Anschuldigungen keine Beweise.

Auf LinkedIn veröffentlichte Schröder ein Statement, in dem er die Anschuldigungen als falsch bezeichnete. Er kritisierte außerdem, dass Bild ihn nicht um Stellungnahme gebeten hat und die Vorwürfe ohne Beweise publizierte. Da der Verlag seine Persönlichkeitsrechte verletze, so Schröder, wird er gegen ihn juristisch vorgehen. Er drohte damit, dies auch anderen Medien gleichzutun, insofern sie die Anschuldigungen weiterverbreiten.

Gerhard Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler Deutschlands.

ls

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