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Wegen Corona: ProSiebenSat.1 will Red Arrow Studios jetzt doch nicht verkaufen

Foto: P7S1

ProSiebenSat.1 hat sein Produktions- und Distributionsgeschäft einem strategischen Review unterzogen – und wird Tochter Red Arrow Studios nun doch nicht verkaufen. Grund sei die Corona-Krise, in der Deals dieser Größe nicht zu einem angemessen Preis ablaufen könnten. 

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Das meldet der Branchendienst dwdl.de unter Berufung auf eine Konzernsprecherin. Die P7s1-Tocher Red Arrow Studios, die die Bereiche Produktion, Programmvertrieb und Formatentwicklung abdeckt, wurde 2010 gegründet und sitzt, wie die Mutter, in Unterföhring bei München. Im vergangenen Geschäftsfjahr erzielte die Holding 652 Millionen Euro Umsatz, eine Steigerung um 18 Prozent. Zu den Red Arrow Studios gehören 20 Produktionsfirmen, darunter RedSeven Entertainment in Deutschland, verteilt auf sieben Regionen. Elf Unternehmen sitzen in den Vereinigten Staaten.

Dass ein Verkauf überhaupt geprüft wurde, so heißt es, hänge damit zusammen, dass das internationale Produktionsgeschäft der Holding nur wenig Synergien mit dem lokalen TV-Kerngeschäft biete. Hier investiert P7S1 gerade fleißig, unter anderem in den Ausbau des Streaming-Angebots.

bek

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