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Zwei Milliarden Nutzer: WhatsApp knackt Meilenstein

WhatsApp auf dem Smartphone
WhatsApp auf dem Smartphone

Das Wachstum geht ungebremst weiter. Gerade mal zwei Jahre nachdem WhatsApp 1,5 Milliarden Mitglieder vermeldete, folgt nun der Durchbruch durch eine noch bemerkenswertere Marke. Bereits zwei Milliarden Menschen verwenden den beliebtesten Instant-Messaging-Dienst nunmehr.

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Fast auf den Tag genau sechs Jahre ist die größte Akquisition in der Geschichte von Facebook her: Für scheinbar enorme 19 Milliarden Dollar sicherte sich der Social Media-Pionier im Februar 2014 den seinerzeit gerade mal fünf Jahre alten Messenger WhatsApp, der es damals auf 450 Millionen Nutzer und 0 Dollar Umsatz brachte.

Was zunächst nach einem Kaufrausch am Rande der Rationalität aussah, erscheint heute als eine der smartesten Akquisitionen der Internet-Historie. Zwar kam Facebook-CEO Mark Zuckerberg nicht ganz so günstig wie bei Instagram zum Zuge, das für den Schnäppchenpreis von gerade mal einer Milliarde Dollar nach Menlo Park wechselte, dafür wächst WhatsApp noch explosiver.

WhatsApp wächst schneller als Facebook

Wie der Instant-Messaging-Dienst heute mittels Blogpost bekannt gab, hat WhatsApp inzwischen die 2-Milliarden-Nutzer-Marke durchbrochen. WhatsApp ist damit nach Facebook das einzige soziale Netzwerk, das es auf mehr als zwei Milliarden Mitglieder bringt, die sich mindestens einmal im Monat einloggen.

Tatsächlich scheint WhatsApp schneller zu wachsen als der Mutterkonzern. Facebook ist mit aktuell auf 2,5 Milliarden Nutzern weiter das weltgrößte soziale Netzwerk, brauchte für den Zuwachs der letzten halbe Milliarde Mitglieder aber mehr als zweieinhalb Jahre, während WhatsApp 500 Millionen neue Nutzer in nur 24 Monaten anlockte.

Monetarisierung liegt aus Eis
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Im Unterschied zu Facebook und auch dem zwei Jahre zuvor zugekauften Fotonetzwerk Instagram hat es Mark Zuckerberg bislang vermieden, seinen boomenden Instant Messneger durch Werbeeinblendungen zu monetarisieren, obwohl dieser Schritt für dieses Jahr angekündigt war.

Die Gründer Jan Koum und Brian Acton hatten WhatsApp nach einem Streit über die Monetarisierungsstrategie und Datenschutz 2018 verlassen. Erst im Januar zirkulierten Medienberichte, nach denen Facebook zunächst davon absehe, Werbung in Chats der Nutzer zu platzieren (wie im eigenen Messenger), gleichzeitig aber am Plan festhalte, im Status-Bereich Anzeigen zu auszuspielen.

Enge Verzahnung der Messengerdienste hochumstritten

Unabhängig von der Monetarisierung verfolgt Konzernchef Zuckerberg das Ziel, seine verschiedenen Kommunikationsdienste – den Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram – miteinander zu verzahnen. Die gesendeten Nachrichten sollen per Voreinstellung verschlüsselt übermittelt und nach einiger Zeit automatisch gelöscht werden.

So sieht der Chef des nach Amazon und Alphabet drittwertvollsten Internetunternehmens der Welt die Zukunft seines Social Networks offenkundig nicht mehr im Newsfeed, sondern im Privaten. “Ich glaube, dass sich die Zukunft der Kommunikation in private, verschlüsselte Dienste verschieben wird, in denen Menschen darauf vertrauen können, dass das, was sie sagen, sicher ist und ihre Nachrichten und Inhalte nicht ewig verfügbar sind”, skizzierte Zuckerberg seine Zukunftsvision vor einem Jahr in einem Blogpost. Ob Facebook bei der engeren Verzahnung seiner Messengerdienste  allerdings auch von den Kartellbehörden grünes Licht bekommt, gilt als sehr umstritten.

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