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Ehemaliger ARD-Programmdirektor Schwarzkopf im Alter von 92 Jahren verstorben

Dietrich Schwarzkopf
Dietrich Schwarzkopf Foto: Picture Alliance/dpa

Dietrich Schwarzkopf ist tot. Der 92-Jährige verstarb am Mittwoch, wie nun bekannt wurde. Schwarzkopf begann seine Laufbahn beim "Tagesspiegel" und war ab Ende der 70er-Jahre 14 Jahre lang als ARD-Programmdirektor tätig.

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Er galt als Vordenker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und arbeitete “schon trimedial, als im Fernsehen noch keine drei Sender liefen”, schrieb die “FAZ” einst zu seinem runden 90. Geburtstag. Nun ist Dietrich Schwarzkopf, ehemaliger ARD-Programmdirektor, im Alter von 92 Jahren verstorben.

Der 1927 in Pommern geborene Schwarzkopf landete nach Kriegsende als Volontär im Preußischen Geheimen Staatsarchiv in Berlin. Nach seinem Jura-Studium arbeitete er als Redakteur beim “Tagesspiegel” in Berlin. In jener Zeit profilierte er sich als politischer Berichterstatter und Kommentator. Das Blatt schickte ihn 1955 als Korrespondenten in die Bundeshauptstadt Bonn. Daneben arbeitete er zudem für Rundfunkanstalten.

1962 folgte dann der Wechsel zum Deutschlandfunk, dessen Bonner Büro er vier Jahre leitete. 1966 steigt er auf zum Fernsehprogrammdirektor und später zum stellvertretenden Intendanten des NDR in Hamburg. 1978 folgt der nächste Ortswechsel, nun tritt er in München die neue Stelle “Programmdirektor Deutsches Fernsehen” an, wo er 14 Jahre lang das erste Programm koordinierte. Jene Zeit war vor allem geprägt durch die Konkurrenz der neuen Privatsender. Nach seinem Ruhestand 1992 war er zudem vier Jahre als Vizepräsident des deutsch-französischen Kulturkanals Arte tätig.

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tb

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