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“In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte” gewinnt mit Prime-Time-Special den Tag, Sat.1 besiegt mit “Sister Act” die private Konkurrenz

“In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte”: vorne v.l.n.r.: Jane Chirwa, Sanam Afrashteh, Horst Günter Marx und Mirka Pigulla – hinten v.l.n.r.: Mike Adler, Tilman Pörzgen, Simon Böer und Luan Gummich
"In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte": vorne v.l.n.r.: Jane Chirwa, Sanam Afrashteh, Horst Günter Marx und Mirka Pigulla - hinten v.l.n.r.: Mike Adler, Tilman Pörzgen, Simon Böer und Luan Gummich © ARD/Stefanie Leo

Die Vorabend-Serie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" durfte am Dienstag ausnahmsweise mit einem 90-Minuten-Special um 20.15 Uhr ran. Und machte dem Original "In aller Freundschaft" auf dessen Sendeplatz keine Schande: Mit 4,75 Mio. Zuschauern gewannen "Die jungen Ärzte" den Tag. Stärkstes Prime-Time-Programm der Privatsender war der oft wiederholte Film "Sister Act" - sowohl im Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. “In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte” gewinnt mit Prime-Time-Special

4,75 Mio. Menschen schalteten das 90-Minuten-Special des “In aller Freundschaft”-Ablegers “Die jungen Ärzte” um 20.15 Uhr ein, der Marktanteil lag damit bei 15,5%. Damit erreichte das Special das Niveau der Top-Serien “Tierärztin Dr. Mertens” und “In aller Freundschaft” aus den Vorwochen. Das Experiment, “Die jungen Ärzte” in der Prime Time zu zeigen, hat sich also gelohnt. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete das Special ebenfalls über dem Sender-Normalniveau, kam mit 720.000 jungen Zuschauern auf 7,7%.

2. Sat.1 besiegt um 20.15 Uhr alle anderen Privaten und das ZDF

Die Nummer 2 der Prime Time hieß am Dienstag “Sister Act”. 2,58 Mio. sahen den Klassiker in der wiederholten Wiederholung bei Sat.1, der Marktanteil lag bei immerhin 8,7%. Das reichte nicht nur, um alle anderen Privatsender zu schlagen, auch das ZDF landete hinter Sat.1: Dort kam die ZDFzeit-Doku “Prinz Andrew – der Skandal”, die anstelle von “Fergie exklusiv” ins Programm genommen wurde, auf 2,54 Mio. Seher und überschaubare 8,3%. “Frontal 21” wollten danach noch 2,08 Mio. Menschen sehen – 6,7%.

3. “Sister Act” stärkstes Prime-Time-Programm bei den 14- bis 49-Jährigen, “Bachelor in Paradise”-Finale immerhin mit Staffel-Hoch

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Bei den 14- bis 49-Jährigen war Sat.1 nicht nur stärkster Privatsender in der Prime Time, an “Sister Act” kam hier um 20.15 Uhr niemand vorbei: Genau 1,00 Mio. junge Zuschauer reichten für diese Leistung und für einen guten Marktanteil von 10,9%. Damit besiegte der Film auch das Finale von RTLs “Bachelor in Paradise”, das mit 920.000 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 10,7% erzielte. Die 2018 noch sehr erfolgreiche Kuppel-Soap blieb damit auch mit dem Finale klar unter dem RTL-Soll, erreichte aber immerhin den besten bzw. am wenigsten schlechten Marktanteil der 2019er-Staffel. ProSieben kam mit dem Jahresrückblick “We Love 2019 – Die 50 unglaublichsten Momente des Jahres” auf 710.000 14- bis 49-Jährige und etwas unbefriedigende 9,3%.

4. “Herrlich ehrlich” endet desaströs, RTLzwei stark mit Sozial-Doku-Soaps

Für Vox ist das Experiment Gameshow am Dienstag erfolglos zu Ende gegangen: Die beiden letzten Folgen von “Herrlich ehrlich” erzielten bei den 14- bis 49-Jährigen nur noch Marktanteile von 3,4% und 3,7%, mehr als 320.000 und 330.000 junge Menschen interessierten sich nicht mehr für die Show. Die erste Staffel dürfte damit die einzige bleiben. Solide 5,2% und 5,3% erreichte kabel eins unterdessen mit “Mein Schart, unsere Familie und ich”, sowie “Schwer verliebt”, die Nummer 1 der zweiten Privat-TV-Liga hieß aber RTLzwei: “Armes Deutschland” schalteten dort um 20.15 Uhr 740.000 14- bis 49-Jährige ein, “Hartz und herzlich” um 22.15 Uhr 540.000. Die Marktanteile lagen bei hervorragenden 8,0% und 9,8%.

5. Sky holt starke Prime-Time-Quoten mit der Bundesliga

Einen weiteren Konkurrenten bekamen die großen Sender am Dienstagabend mit Sky: Die englische Woche der Fußball-Bundesliga bescherte dem Pay-TV-Anbieter 1,36 Mio. Zuschauer (4,6% Marktanteil) und damit mehr als sonst mit der Champions League an so manchem Dienstag. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 680.000 Zuschauer sogar einem Marktanteil von 7,5% und Platz 11 in den Tages-Charts. Der größte Zuschauermagnet war dabei das Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig, für das sich allein 760.000 der 1,36 Mio. Fans entschieden. Die Zusammenfassungen der Spiele in der “Sportschau” sahen ab 22.45 Uhr im Ersten 2,83 Mio. Leute – 16,5%.

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