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Second-Hand-Mode: Burda erhöht Investment in Onlineplattform Vinted

CEO Thomas Plantenga
CEO Thomas Plantenga Foto: Vinted

Vinted, ein Online-Marktplatz für Second-Hand-Mode, gehört nun zu den so genannten Einhörnern und wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde mit über eine Milliarde Euro bewertet. Auch Burda hat daran teilgenommen und ist über den eigenen Investmentarm mittlerweile mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag beteiligt.

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Das Medienhaus Burda ist seit 2015 in das Unternehmen Vinted investiert und nahm auch an der aktuellen Finanzierungsrunde teil, die von dem neuen Investor Lightspeed Venture Partners geleitet wurde und das Unternehmen mit über eine Milliarde Euro bewertet. Die jüngste Eigenkapitalrunde brachte dem Online-Marktplatz für Second-Hand-Mode 128 Millionen Euro ein.

Damit erreicht Vinted den Unicorn-Status, wie Burda am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Münchener Medienkonzern ist mit dem Investmentarm BurdaPrincipal Investments mittlerweile mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Firma investiert, wie das “Handelsblatt” berichtet.

“Vinted hat eine führende europäische Plattform für eine ‘Circular Economy’ geschaffen, die es Millionen von Verbrauchern auf dem gesamten europäischen Kontinent ermöglicht, ihrer Kleidung ein zweites Leben zu schenken”, so Martin Weiss, Burda-Vorstand und Board-Mitglied bei Vinted.

“Circular Economy”

Gegründet wurde Vinted 2008 in Vilnius von Milda Mitkute und Justas Janauskas. Mittlerweile agiert es in elf europäischen Märkten, darunter Frankreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Belgien und Luxemburg. Derzeit arbeiten dort etwa 300 Beschäftige. Allein in Europa wird der Markt für Second-Hand-Mode auf 13 Milliarden Euro geschätzt. In Deutschland ist Vinted mit dem Tochterunternehmen “Kleiderkreisel” vertreten.

Laut eigenen Angaben soll die Markenbekanntheit seit der letzten Finanzierungsrunde im August 2018 deutlich gestiegen sein, auch der Umsatz habe sich in den letzten 17 Monaten vervierfacht. Um das Wachstum voranzutreiben und Mitgliedern einen besseren Service bieten zu können, möchten die Verantwortlichen um CEO Thomas Plantenga das europäische Team ausbauen.

“Wir wollen, dass Menschen ihre Sachen schneller verkaufen und aus einem breiteren Produktsortiment als jede andere Plattform in Europa auswählen können – und das zu möglichst niedrigen Kosten für unsere Mitglieder”, so Plantenga. Künftig soll in neue Technologien für das Angebot investiert werden. “Die jüngste Finanzierungsrunde kommt daher direkt unseren Mitgliedern zugute durch Verbesserungen im Bereich Produkt, Technologie, Support und Sicherheit.”

tb

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