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Mit News und „humorvollem Blick hinter die Kulissen“: Die „Tagesschau“ startet im Hype-Netzwerk TikTok

Jan Hofer im ersten TikTok-Post der "Tagesschau"

TikTok gehört zu den am schnellsten wachsenden Online-Plattformen, insbesondere bei jungen Nutzern. Ab sofort ist auch die „Tagesschau“ auf dem Bewegtbild-Netzwerk vertreten: Sie setzt damit ihre Strategie fort, alle Plattformen mit adäquaten Inhalten zu bespielen. Neben „Spaß und Unterhaltung“ will die Nachrichtenredaktion der ARD auch „auch das Potential ausloten, das diese Plattform für die Vermittlung von Nachrichten bietet.“

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Angekündigt wurde das TikTok-Experiment der „Tagesschau“ mit einem humorigen Video auf anderen Plattformen wie Twitter und Instagram, auf denen die ARD-Nachrichten schon erfolgreich vertreten sind:

Berühmt wurde die Plattform vor allem mit Lipsnyc-Videos, also kurzen Musikvideos, auf denen die Nutzer ihre Lippen zu einem Song bewegen und dazu tanzen. TikTok war dabei Nachfolger des ebenfalls schon erfolgreichen Musical.ly.

Je mehr TikTok aber im Mainstream ankommt, desto kreativer ist der Umgang mit dem Netzwerk. Die „Tagesschau“ will nun auch journalistische Inhalte über TikTok verbreiten. Marcus Bornheim, Erster Chefredakteur ARD-aktuell sagt dazu: „Auf TikTok wollen wir in erster Linie unsere Marke bei jüngeren Zielgruppen noch präsenter und nahbarer machen. Neben TikTok-typischen eher humorigen Kurzvideos werden wir auch das Potential ausloten, das diese Plattform für die Vermittlung von Nachrichten bietet.“ Und weiter: „Zwar suchen die Nutzerinnen und Nutzer von TikTok dort in erster Linie Spaß und Unterhaltung – doch zunehmend finden auf der Plattform auch Themen aus Politik und Gesellschaft statt. Gemeinsam mit der Community wollen wir herausfinden, wie wir Informationsinhalte am besten für TikTok aufbereiten können. Das ist ein Experiment und echte Innovationsarbeit für uns, denn derzeit gibt es noch kaum journalistische Ansätze auf TikTok.“

Produziert werden die Videos vom Social-Media-Team der „Tagesschau“, neben Moderatoren wie Jan Hofer, Judith Rakers, Jens Riewa und Linda Zervakis sollen auch neue Gesichter in den Videos auftauchen. Andreas Lützkendorf, Leiter Strategie & Innovation bei ARD-aktuell: „Wer in sozialen Netzwerken erfolgreich sein will, muss Inhalte liefern, die zu den Mechanismen der jeweiligen Plattform passen. Vor wenigen Monaten haben wir mit diesem Prinzip bei Instagram als erste Nachrichtenmarke in Deutschland den Meilenstein von einer Million Followern erreicht. Nun versuchen wir, die Tagesschau für TikTok zu interpretieren: Selbstironisch, unterhaltsam – aber auch gewohnt verlässlich.“

Der erste Post passt erst einmal besser zum Schlagwort „selbstironisch“ als zum Schlagwort „gewohnt verlässlich“:

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