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Führungswechsel bei “BamS”: Alexandra Würzbach beerbt Marion Horn als Chefredakteurin

Alexandra Würzbach (l.) folgt auf Marion Horn als “BamS”-Chefin
Alexandra Würzbach (l.) folgt auf Marion Horn als "BamS"-Chefin Foto: Axel Springer

Es deutete sich schon seit einer Weile an: Die langjährige Chefredakteurin der "Bild am Sonntag", Marion Horn, verlässt Axel Springer. Neue "BamS"-Chefin wird die bisherige Vize-Chefin Alexandra Würzbach. Die 51-Jährige tritt bei der "Bams" eine schwere Aufgabe an, da die rote Gruppe derzeit vor einer massiven Umstrukturierung steht.

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Alexandra Würzbach, 51, bislang Stellvertreterin des “Bild”-Chefredakteurs Julian Reichelt für die Zeitung, soll neue Chefredakteurin der “Bild am Sonntag” werden. Zugleich wird sie Mitglied in der Chefredaktion der “Bild”-Gruppe. Sie folgt auf Marion Horn, die “Axel Springer vor dem Hintergrund neuer, übergreifender Redaktionsstrukturen bei Bild auf eigenen Wunsch verlässt”, teilt der Verlag mit. Horn war seit 1. Oktober 2013 Chefredakteurin der “BamS”.

Würzbach ist bei Springer keine Unbekannte. Nach ihrer journalistischen Ausbildung 1990 an der Axel Springer Journalistenschule arbeitete sie unter anderem bei “Bild Dresden”, als Unterhaltungschefin bei der “B.Z.” und als Textchefin in der “Bild”-Bundesredaktion. Seit 2007 ist sie als Autorin bei “Bild” und seit 2013 Mitglied der Chefredaktion. Springer-Chef Mathias Döpfner gibt Marion Horn einige warme Worte mit auf dem Weg: “Marion Horn ist eine großartige, mehrfach ausgezeichnete Journalistin. Sie hat als Chefredakteurin mit Kompetenz und Leidenschaft insbesondere die investigative und politische Relevanz von ‘Bild am Sonntag’ geprägt. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr und wünschen ihr viel Glück und Erfolg. Alexandra Würzbach wird das besondere journalistische Profil und Erscheinungsbild von ‘Bild am Sonntag’ ausbauen und weiter stärken.“

“Bild”-Chefredakteur Julian Reichelt zu der Personalie: “Marion Horn hat die Leser von ‘Bild am Sonntag’ jede Woche mit exklusiven und bewegenden Geschichten begeistert. Ich verstehe aber, wenn sie für sich feststellt, dass ihr die neue, gemeinsame Redaktionsstruktur mit ‘Bild’ nicht entspricht. Alexandra Würzbach ist seit vielen Jahren eine fantastische Blattmacherin bei ‘Bild’. Sie wird zukünftig für ‘Bild am Sonntag’ auch auf die breite Themenkompetenz und die herausragenden Reporter des gesamten redaktionellen Teams von ‘Bild’ für Print und Digital zugreifen können.“

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Auch Horn äußert sich: “Ich danke Axel Springer für fast 20 Jahre Freiheit bei meiner journalistischen Arbeit. Und ich danke der großartigen Redaktion von ‘Bild am Sonntag’ für die letzten sechs Jahre. Dieses Team hat jede Ausgabe mit Leidenschaft, Disziplin und großem Können zu einer ganz besonderen Zeitung gemacht. Ich kann mich an keinen Sonntag ohne zumindest eine relevante exklusive Geschichte erinnern. Dieses hervorragende Team wird sicher auch in der neuen Redaktionsstruktur eine wichtige Rolle spielen. Eine eigenständige Redaktion ist aber eine wichtige Basis für meine Art des Journalismus. Ich gehe deshalb auf eigenen Wunsch.“

gl

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Alle Kommentare

  1. ah, Frau Würzbach, die sich 2002 wegen ihrer Falschmeldungen (aka fake-news) über die angebliche Borer-Fielding-Sex-Affäre beim Schweizer Sonntags-Blick verabschieden musste und dann nach einer Schamfrist von 1 Jahr wieder bei BILD anheuern durfte. Davon stand jetzt hier nichts in der vita. Der Ex-Botschafter wünscht ihr aber bestimmt viel Erfolg im neuen Job.

  2. Die transatlantischen Hetzblätter Bild & Bild am Sonntag werden eh bald Geschichte sein. Da können sie austauchen wen sie wollen. Das ausgerechnet eine US Heuschrecke dafür sorgen wird, finde ich wiederum lustig.

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