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“The Voice of Germany” endet besser als 2018, kommt aber erneut nicht an die Erfolgsjahre 2011 bis 2017 heran

“The Voice”-Coach Alice Merton (l.) und ihre Siegerin 2019 Claudia Emmanuela Santoso
"The Voice"-Coach Alice Merton (l.) und ihre Siegerin 2019 Claudia Emmanuela Santoso (c) SAT.1/André Kowalski

Licht und Schatten beim "The Voice"-Finale 2019. Zwar lief es mit 1,21 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 13,7% etwas besser als vor einem Jahr, doch an die Jahre 2011 bis 2017 kam es auch diesmal nicht heran. Und: Gegen den "Tatort", der mehr als doppelt so viele junge Zuschauer erreichte, hatte "The Voice" keine Chance. Im Gesamtpublikum erreichte der ARD-Krimi 8,55 Mio. Leute.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. “The Voice of Germany”-Finale gewinnt zwar ein paar Zuschauer zurück, ist aber nicht mehr der Megahit vergangener Jahre

1,21 Mio. 14- bis 49-Jährige interessierten sich also am Sonntagabend für das Finale der 2019er-Staffel von “The Voice of Germany”. Der Marktanteil lag damit bei 13,7%. Die Verantwortlichen von Sat.1 (und ProSieben) dürften etwas durchatmen, denn im Vergleich zu den 1,17 Mio. und 11,6% des Vorjahres ist ein klarer Trend zurück nach oben zu erkennen. Zumal keine “The Voice”-Folge 2019 unter 13% lag, was 2018 noch viermal der Fall war. Ähnlich sah es im Gesamtpublikum aus: Hier steigerte sich das Finale im Vergleich zu 2018 von 2,54 Mio. und 8,6% auf 2,58 Mio. und 9,7%. Überschwänglich wird die Freude bei den Machern dennoch nicht sein, denn bis zum Jahr 2017 gab es für jedes Finale mindestens 1,73 Mio. 14- bis 49-Jährige und einen Marktanteil von 16,2%, sowie immer mindestens 3 Mio. Gesamt-Zuschauer und 10,4%. Daran kam das Finale 2019 also nicht heran.

2. Der Berliner “Tatort” siegt souverän bei Jung und Alt

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß auch an diesem Sonntag “Tatort”. Zwar kam der neueste Fall aus Berlin natürlich nicht an die 12,64 Mio. Zuschauer heran, die die Ermittler aus Münster eine Woche zuvor einsammelten, doch mit 8,55 Mio. Sehern und 24,2% gab es dennoch starke Zahlen. Die Nummer 2 der Sonntags-Prime-Time, ZDF-Premiere “Inga Lindström: Familienfest in Sommerby”, erreichte mit 4,07 Mio. und 11,5% nichtmal die Hälfte des ARD-Publikums. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der “Tatort”, sammelte mit 2,49 Mio. (21,5%) auch hier mehr als doppelt so viele Zuschauer ein wie die Nummer 2 der Prime Time (“The Voice”, siehe oben).

3. “Bauer sucht Frau”-Jubiläum interessiert nur wenig, RTL auch um 20.15 Uhr unter 10%

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Für RTL lief der Sonntag nicht so wie gewünscht: Am gesamten Abend zwischen 19.05 Uhr und Mitternacht erreichte keine Sendung einen Marktanteil von 10% bei den 14- bis 49-Jährigen. So blieb das Special “15 Jahre Bauer sucht Frau – Vom Scheunenfest zum Traualtar” mit nur 870.000 14- bis 49-Jährigen bei blassen 9,7% hängen, der Spielfilm “Ein ganzes halbes Jahr” kam um 20.15 Uhr mit 1,08 Mio. auch nur auf 9,9%. Besser lief es in der Prime Time neben dem “Tatort” und “The Voice” auch noch für ProSieben, wo “The Accountant” mit 1,16 Mio. 14- bis 49-Jährigen bessere 11,2% erkämpfte.

4. “Grill den Henssler” setzt leichten Aufwärtstrend fort

In der zweiten Privat-TV-Liga lag am Sonntagabend Vox vorn: “Grill den Henssler” fand diesmal 790.000 14- bis 49-Jährige Interessenten, der Marktanteil von 8,4% lag über denen der beiden Vorwochen (7,4% und 8,2%). Mit 780.000 jungen Zuschauern nur minimal hinter “Grill den Henssler” kam RTLzwei mit “Hänsel und Gretel – Hexenjäger” ins Ziel. Wegen der deutlich kürzeren Sendedauer bis 21.50 Uhr entsprach die Zuschauerzahl aber nur einem Marktanteil von 6,8% – dennoch ein gutes Ergebnis für den Sender. kabel eins blieb mit den “Trecker Babes” hingegen bei 460.000 und schwachen 4,1% hängen.

5. ProSieben Maxx schafft es mit der NFL fast bis in die Tages-Top-20, Sky punktet mit Liverpool vs. Manchester City

Grandiose Zahlen gab es wieder für die NFL-Übertragungen bei ProSieben Maxx. Bis zu 520.000 14- bis 49-Jährige sahen am Abend zu – so viele waren es ab 21.25 Uhr beim vierten Quarter des Spiels zwischen den Tennessee Titans und den Kansas City Chiefs. Der Marktanteil lag da bei 4,9%, bei den drei Vierteln davor auch schon bei 4,2%, 4,6% und 4,1%. Ab 22.20 Uhr ging es mit den Green Bay Packers und den Carolina Panthers dann auch über die 5%-Marke. Mit dem 21.25-Uhr-Quarter kam der Sender beinahe sogar in die Tages-Top-20, nur 10.000 junge Zuschauer fehlten dafür. Großes Interesse gab es auch für den Premier-League-Hit zwischen dem FC Liverpool und Manchester City: 320.000 14- bis 49-Jährige waren ab 17.30 Uhr dabei – Sky Sport darf sich über 4,7% freuen. Insgesamt sahen 630.000 Fans (2,7%) zu, damit war das Interesse an dem Spiel größer als das an den Bundesliga-Partien vom Sonntag.

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