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“Cobra 11” und “Stirb langsam” bringen “The Voice” in Bedrängnis, “Irland-Krimi” gewinnt erneut im Gesamtpublikum

Die “The Voice of Germany”-Coaches 2019: Rea Garvey, Alice Merton, Mark Forster, Sido (v.l.n.r.)
Die "The Voice of Germany"-Coaches 2019: Rea Garvey, Alice Merton, Mark Forster, Sido (v.l.n.r.)

Die ProSiebenSat.1-Show "The Voice of Germany" ist 2019 längst kein so großer Megahit mehr wie einst: Mit 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährigen sahen am Donnerstagabend erneut so wenige zu wie nie zuvor, der Abstand auf RTLs "Cobra 11" und den Vox-Film "Stirb langsam: Jetzt erst recht" war nicht groß. Im Gesamtpublikum gewann der zweite "Irland-Krimi" des Ersten, auch wenn im Vergleich zur Premiere Zuschauer abhanden gingen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. “The Voice of Germany” fällt auf neuen Zuschauer-Minusrekord

1,09 Mio. 14- bis 49-Jährige interessierten sich am Donnerstagabend nur noch für “The Voice of Germany” bei ProSieben. Das ist die geringste Zuschauerzahl, die die Show jemals im jungen Publikum erreicht hat. Noch 2012 erreichte “The Voice” des Öfteren den dreifachen Wert, im Dezember 2011 beim Rekord 3,96 Mio. 14- bis 49-Jährige. Der Marktanteil lag immerhin noch bei 14,9% und damit klar über dem ProSieben-Mittelmaß. Insgesamt sahen 2,17 Mio. (8,7%) zu, auch das ist ein neuer Tiefstwert.

2. “Cobra 11” und “Stirb langsam” kommen “The Voice” gefährlich nah

Beinahe hätte es für “The Voice of Germany” sogar nicht zum Prime-Time-Sieg gereicht: Mit den 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährigen landete die ProSieben-Show nur knapp vor der RTL-Serie “Alarm für Cobra 11”, die um 20.15 Uhr 1,04 Mio. junge Menschen und 12,7% erreichte. Auch das sind natürlich Zahlen, die weit von vergangenen Rekorden entfernt sind, doch derzeit gibt es recht stabile Zahlen um 13%. Eine weitere Folge kam um 21.15 Uhr mit 970.000 auf 12,2%. Auch nicht weit entfernt folgt der Vox-Film “Stirb langsam – Jetzt erst recht” mit 900.000 jungen Zuschauern und 11,5%.

3. Katastrophen-Quoten für die Sat.1-Serien, Niederlage auch gegen kabel eins und RTLzwei

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Zu den großen Verlierern des Abends gehörte eindeutig Sat.1: Die Prime-Time-Serien “FBI: Special Crime Unit”, “Criminal Minds” und “Bull” landeten mit nur 350.000 bis 370.000 14- bis 49-Jährigen bei miserablen Marktanteilen von 4,6%, 4,7% und 5,3%. Damit landete der Sender in der Prime Time des jungen Publikums nicht nur hinter ProSieben, RTL und Vox, sondern auch noch hinter dem Ersten, kabel eins und RTLzwei. kabel eins kam mit “Die Klinik – Ärzte, Helfer, Diagnosen” auf 470.000 junge Zuschauer und ordentliche 5,9%, RTLzwei mit “X-Factor – Das Unfassbare kehrt zurück” fast identische 470.000 und 5,8%.

4. “Der Irland-Krimi” verliert Zuschauer, siegt aber erneut im Gesamtpublikum

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß auch an diesem Donnerstag “Irland-Krimi”. Die zweite Ausgabe der neuen ARD-Reihe mit Désirée Nosbusch lief ab 20.15 Uhr bei 4,94 Mio. Menschen, der Marktanteil lag bei sehr guten 17,2%. Zwar kam der zweite Film damit nicht mehr an die Premiere vor einer Woche heran, als 5,48 Mio. für 18,6% reichten, doch die Prime-Time-Konkurrenz wurde erneut deutlich besiegt. So blieb das “Team Alpin” des ZDF bei Werten von 2,99 Mio. und 10,4% hängen, immerhin ein kleiner Forschritt gegenüber der misslungenen Vorwoche, als die Film-Reihe nur 9,7% erzielte.

5. Super RTL punktet mit “CSI: Miami”, sixx mit “Lucifer”, RTLplus mit “Vermisst”

Schöne Zahlen gab es am Abend für Super RTL und den Serien-Klassiker “CSI: Miami”: 230.000 bis 270.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr vier Folgen, die Marktanteile lagen mit 3,0% bis 4,3% allesamt klar über dem Sender-Normalniveau. Das gelang auch sixx mit drei Folgen “Lucifer”: 130.000 bis 160.000 junge Menschen sahen hier ab 21.10 Uhr zu – 1,7% bis 3,0%. Vor allem im Gesamtpublikum punktete RTLplus mit “Vermisst”: 630.000 Zuschauer um 21.10 Uhr waren sogar eine der besten Zuschauerzahlen des Senders im laufenden Jahr.

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