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Science Fiction und Mystery: ARD will 20 Mio. Euro in Streaming-Serien investieren

NDR-Programmdirektor Frank Beckmann © NDR/Christian Spielmann

Die ARD will im kommenden Jahr erstmals 20 Millionen Euro für Serien ausgeben, die explizit für die eigene Mediathek produziert werden – und nicht für Zuschauererfolge im linearen Fernsehen. Das verriet NDR-Programmdirektor Frank Beckmann DWDL.de. Beckmann zu den Inhalten: „Genres, die wir eher seltener bedienen: Aus den Bereichen Science Fiction oder auch Mystery zum Beispiel“.

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Den Großteil der 20 Mio. Euro will die ARD dabei in Eigenproduktionen stecken, nur einen kleinen Teil in Lizenzserien. Wie Beckmann DWDL.de weiter sagt, stehe „bei der Serienoffensive erstmals der Erfolg unserer Mediathek“ im Vordergrund, „nicht der des linearen Programms“. Potenzielle Produzenten seien begeistert von den ARD-Plänen, Beckmann spricht von „einer befreienden Wirkung“ wegen des wegfallenden Quotendrucks. „Wir werden die Sendungen sicher auch im Fernsehen anbieten, allerdings ohne sie mit einer zu hohen Erwartung an die Zuschauerakzeptanz zu verknüpfen.“

Die Gelder kommen dabei vom Ersten, der ARD Degeto und den Landesrundfunkanstalten der ARD, „alle machen mit“. Die Koordination werde der für Serien zuständige WDR übernehmen, WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn habe sich bereit erklärt, „die inhaltliche Ausrichtung zu koordinieren“. Für die Zukunft seien noch größere Investitionen denkbar bzw. geplant: „Das ist aber alles nur ein erster Aufschlag, wir werden uns künftig in diesem Bereich verstärken müssen.“

Auch das Thema gemeinsame Mediathek von ARD und ZDF spricht Beckmann wieder einmal an: „Nach meiner Auffassung ist eine gemeinsame Mediathek der richtige Weg. Je mehr gute öffentlich-rechtliche Inhalte gebündelt werden, desto besser.“ In der ARD würden sich das viele wünschen, „auch vor allem unsere Nutzerinnen und Nutzer“.

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