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Keine Chance für „Das große Promi Flaschendrehen“, „Die Chefin“ siegt erneut mit Top-Quote

Hugo Egon Balder moderiert "Das große Promi Flaschendrehen"

Hugo Egon Balders „großes Promi Flaschendrehen“ landete zum zweiten Mal in Folge nur im Sat.1-Mittelmaß. 510.000 14- bis 49-Jährige sahen das Spektakel, ein blasser Marktanteil von 8,2%. Den Tagessieg holte sich im jungen Publikum „GZSZ“ vor den „100 witzigsten Tieren“, insgesamt gewann „Die Chefin“ vom ZDF den Tag mit erneut starken 17,9%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Das große Promi Flaschendrehen“ erneut chancenlos

Nur 510.000 junge Menschen interessierten sich also für die dritte Ausgabe des „großen Promi Flaschendrehens“ bei Sat.1. Nach dem vielversprechenden Start Ende Mai 2018 mit damals 11,9% gab es damit zum zweiten Mal nach dem Februar 2019 nur blasse 8,2% – zu wenig für eine solche abendfüllende Show. Im Gesamtpublikum erzielte sie zudem mit 1,11 Mio. Sehern nur 4,8% – eine Zahl klar unter dem 12-Monats-Durchschnitt von Sat.1 – derzeit 6,1%. Der Blick auf die Detailzahlen zeigt, dass vor allem Männer wenig Interesse an Hugo Egon Balders „Flaschendrehen“ haben. Hier lag der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen mit 180.000 Zuschauern nur bei 6,1%. Überdurchschnittliche 10,0% gab es hingegen bei den Frauen aus der Altersgruppe, bei denen 340.000 zusahen.

2. RTL gewinnt mit „GZSZ“ und den „100 witzigsten Tieren“

Den Tagessieg holte sich am Freitag im jungen Publikum RTLs „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: Ganze 820.000 14- bis 49-Jährige reichten dafür, erneut gab es also einen Tag ohne Programme mit jungem Millionenpublikum. In der Prime Time hatte RTL ebenfalls die Nase vorn: mit „Die 100 witzigsten Tiere“ und Zahlen von 810.000 und 13,1%. ProSieben folgt auf Platz 2 der 20.15-Uhr-Wertung und Rang 3 der Tages-Charts – mit „Total Recall“ und 610.000, sowie 9,7%.

3. „Die Chefin“ siegt im Gesamtpublikum mit Top-Marktanteil

Insgesamt hieß das populärste TV-Programm auch an diesem Freitag „Die Chefin“. 4,31 Mio. sahen die Krimiserie des ZDF – stolze 17,9%. Dahinter folgt die „Letzte Spur Berlin“ mit ebenfalls guten 3,68 Mio. und 15,3%, der beste Marktanteil seit April für die Serie. Stärkster Konkurrent des ZDF war „Die Eifelpraxis“ des Ersten, die diesmal 3,63 Mio. besuchten – ein ebenfalls guter Marktanteil von 15,0%. Die Privatsender landeten meilenweit dahinter, als Top-Programm in der Prime Time kamen RTLs „100 witzigsten Tiere“ auf 2,01 Mio. Seher und 8,8%.

4. „Bones“ dreht bei Vox ab 22.10 Uhr richtig auf, RTL II punktet mit Filmen

Diverse gute Zahlen gab es am Freitagabend in der zweiten Privat-TV-Liga. So war die Vox-Serie „Bones“ richtig erfolgreich, wenn auch erst nach 22 Uhr. Bis dahin erzielte sie um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr mit 350.000 und 420.000 14- bis 49-Jährigen Marktanteile von 5,7% und 6,4% – etwas schwächere Werte als vor einer Woche. Um 22.10 Uhr sprang eine weitere Episode aber plötzlich mit 540.000 14- bis 49-Jährigen auf 9,2% und um 23.05 Uhr gab es mit 430.000 sogar 10,1% – Bestwert für „Bones“ auf Vox. Den ganzen Abend lang erfolgreich war RTL II: „Inside Man“ und „Wanted“ schalteten 460.000 und 280.000 14- bis 49-Jährige ein, die Marktanteile lagen bei starken 7,4% und 7,1%. kabel eins kam mit „Elementary“ um 20.15 Uhr auf 340.000 junge Zuschauer und ordentliche 5,6%, fiel danach mit „Deception“ aber auf 3,2% und 2,7%.

5. Super RTL stark mit „Nix wie weg“, Tele 5 mit dem „SchleFaZ“ und der mdr mit den „Schlagern des Monats“

Zu den Gewinnern des Abends zählt auch Super RTL: 260.000 14- bis 49-Jährige schalteten dort „Nix wie weg – vom Planeten Erde“ ein, der Marktanteil lag bei 4,2%. Danach punktete Tele 5 mit einem weiteren „schlechtesten Film aller Zeiten“: Die „Dirndljagd am Kilimandscharo“ erzielte im jungen Publikum einen Marktanteil von 3,9%. Erfolgreich um 20.15 Uhr war wiederum auch der Disney Channel, bei dem 520.000 „Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen“ einschalteten. Die Mio.-Marke knackten parallel dazu „Die Schlager des Monats“ im mdr Fernsehen, für die sich 1,18 Mio. interessierten, um 22 Uhr erreichte auch die „NDR Talk Show“ mit 1,06 Mio. die Mio.-Marke.

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