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Merkle-Studie: Weniger organischer Suchtraffic für Marken, dafür mehr Ausgaben bei Anzeigen

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Organische Suche wird unattraktiver, dafür steigen bezahlte Anzeigen und direkter Traffic: Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Marketing-Studie der Agentur Merkle. Demnach sinkt über nahezu alle Suchmaschinen hinweg der nicht-bezahlte Traffic. Es gibt jedoch eine Ausnahme.

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23 Prozent der Besucher von Marken-Webseiten kommen laut Merkle über die organische Suche. Gemeint sind damit alle Suchergebnisse, für die kein Geld ausgegeben wurde. Jedoch werden es immer weniger. Über alle Suchmaschinen hinweg sank der organische Suchmaschinen-Traffic in einem Jahr um sechs Prozent, wie die Agentur errechnet hat. Allein Googles Traffic ging um acht Prozent zurück, bei Yahoo elf Prozent und bei Bing sogar 26 Prozent. Die einzige Suchmaschine, die hinsichtlich des organischen Traffics bei Webseiten einen Anstieg erzielte, ist die auf Privatsphäre bedachte Suche DuckDuckGo. Bei ihr stieg der Traffic um 49 Prozent übers Jahr hinweg an.

Bei den Marken dürfte sich der Anstieg bei der der Nischen-Suchmaschine jedoch kaum bemerkbar gemacht haben. Schließlich ist der Marktanteil von Google mit 93 Prozent in Deutschland noch immer ungeschlagen hoch. Dass jedoch auch dort der organische Traffic sinkt, gibt zu bedenken. Auf der anderen Seite sind der bezahlte Traffic und die Ausgaben für Paid-Ads in der Suche gestiegen. 15 Prozent mehr haben Marken im Jahresvergleich bei Google bezahlt, um oben gelistet zu werden. Das hat zu 10 Prozent mehr Traffic darüber geführt. Und auch bei Amazon geben Marken vermehrt Geld aus. 12 Prozent mehr haben sie investiert, was 102 Prozent mehr Sales generiert hat.

In Sachen Social Media erlebt vor allem Facebook ein Comeback. Nicht nur sind laut Merkle die organischen Visits wieder gewachsen (um 20 Prozent im Jahr), auch die Impressions über Facebook Ads sind so stark anstiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. 25 Prozent mehr Klicks haben Marken über die Ads erzielt, während sie acht Prozent mehr investiert haben als im Vorjahr. In Instagram Werbung haben Marken sogar 85 Prozent mehr Geld gesteckt.

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Die Gewinner all dieser Trends sind die Plattformen, die die Werbeeinnahmen bekommen.

rt

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