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Nur noch 5,2% bei den 14- bis 49-Jährigen: Jochen Schweizers “Traumjob” wird bei ProSieben zum Quoten-Desaster

Jochen Schweizer (6.v.r.) und seine “Traumjob”-Kandidaten
Jochen Schweizer (6.v.r.) und seine "Traumjob"-Kandidaten

Den Sommerhit 2019 hat ProSieben mit "The Masked Singer" im Programm - den Sommer-Flop 2019 offenbar aber auch: "Der Traumjob - bei Jochen Schweizer" stürzte in Woche 2 auf einen miserablen Marktanteil von 5,2% bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Show landete um 20.15 Uhr damit sogar hinter kabel eins. Das populärste TV-Programm des Tages war insgesamt die ARD-Serie "In aller Freundschaft", bei den 14- bis 49-Jährigen "GZSZ".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. “Der Traumjob” stürzt ab und droht, zum Sommer-Flop 2019 zu werden

Nur noch 390.000 14- bis 49-Jährige interessierten sich am Dienstag für die ProSieben-Show “Der Traumjob – bei Jochen Schweizer”, der Marktanteil lag bei viel zu schlechten 5,2%. Nachdem die Premiere der Sendung vor einer Woche mit 590.000 und 7,9% auch schon kein Erfolg war, ging es damit noch einmal ein deutliches Stück nach unten. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt von ProSieben liegt derzeit bei 9,9%. Im Gesamtpublikum wird “Der Traumjob” schon zu einem kleinen Nischenprogramm. So sahen diesmal nur noch 680.000 zu, der Marktanteil lag bei 2,5%. Vor einer Woche gab es immerhin noch Werte von 970.000 und 3,6%.

2. RTL-Serien “Nachtschwestern” und “Sankt Maik” verabschieden sich halbwegs versöhnlich in die Staffel-Pause

Die Nase vorn hatte in der Dienstags-Prime-Time des jungen Publikums RTL: 910.000, 840.000 und 750.000 14- bis 49-Jährige reichten dafür – so viele sahen die vorerst letzten Folgen “Nachtschwestern” und “Sankt Maik”. Die Marktanteile lagen bei 12,4%, 10,9% und 12,1%. Insbesondere die 12,4% der “Nachtschwestern” sind ein ordentliches Ergebnis, immerhin fünf der zehn Folgen der ersten Staffel lagen damit über dem RTL-Normalniveau von derzeit 11,7%. “Sankt Maik” landete um 21.15 Uhr mit 840.000 jungen Zuschauern bei 10,9%, um 22.15 Uhr mit 750.000 bei besseren 12,1%. Beide Serien gehen voraussichtlich im kommenden Jahr in weitere Staffeln.

3. RTL II besiegt Sat.1, “7 Töchter” und “Pia – Aus nächster Nähe” brechen bei Vox ein

Die Nummer 1 der Prime Time war am Dienstag RTL II: “Hartz und herzlich” und “Armes Deutschland” erzielten mit 720.000 und 640.000 14- bis 49-Jährigen Marktanteile von 9,7% und 12,6% – grandiose Zahlen für den Sender, dessen Normalniveau derzeit bei 5,2% liegt. Damit gewann RTL II auch gegen Sat.1, das mit zweimal “Whiskey Cavalier” und einmal “Lethal Weapon” in der Prime Time bei 8,1%, 6,6% und 6,5% landete. Eine unschöne Entwicklung gab es bei Vox: “7 Töchter” sahen um 20.15 Uhr 390.000 14- bis 49-Jährige, “Pia – Aus nächster Nähe” um 22.15 Uhr nur noch 250.000. Die Marktanteile der beiden neuen Sendungen lagen damit bei 5,1% und 4,6%. Während “7 Töchter” damit leicht unter dem Premierenwert von 5,3% lag, stürzte “Pia – Aus nächster Nähe” förmlich ab. Die Reihe war vor einer Woche noch mit 410.000 und 8,0% gestartet. kabel eins erreichte unterdessen ordentliche 5,7% mit “Zuhause ist der Zauber los”, danach tolle 7,6% mit “Dr. Dolittle 2”.

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4. Großes Interesse an “Brennpunkt” und “ZDF spezial” zur von-der-Leyen-Wahl, Tagessieg für “In aller Freundschaft”

Viele Informationssendungen haben es im Gesamtpublikum ins Vorderfeld der Tages-Charts geschafft – insbesondere die Specials zur Wahl von Ursula von der Leyen zur EM-Kommissions-Präsidentin. So sahen das “ZDF spezial: Showdown in Straßburg” im ZDF ab 19.20 Uhr 3,62 Mio. Menschen, den “Brennpunkt: Entscheidung in Straßburg” im Ersten ab 20.15 Uhr 4,49 Mio. Die Marktanteile der beiden Sendungen lagen bei starken 16,9% und 17,0%. Die 20-Uhr-“Tagesschau” kam im Ersten zudem auf 4,65 Mio. und 18,1%, das “heute journal” im ZDF auf 3,89 Mio. und 16,1%, die 19-Uhr-“heute-Sendung” im ZDF auf 3,80 Mio. und 19,2%. Den Tagessieg holte sich aber die ARD-Hit-Serie “In aller Freundschaft” – mit 4,78 Mio. Sehern und 17,6%. “Um Himmels Willen” kam mit einer alten Folge auf 4,07 Mio. und 14,9%, das ZDF landete in der Prime Time mit “ZDFzeit: Mensch Merkel!” bei 2,67 Mio. und 9,8%, mit “Frontal 21: Mein Haus, mein Kiez, mein Clan” bei 2,58 Mio. und 9,5%.

5. Jahres-Rekord und gute Straßburg-Quoten für Phoenix, NDR und zdf_neo punkten mit Krimis

Die beste Zuschauerzahl des bisherigen Jahres 2019 erreichte am Dienstag Phoenix. Das passierte allerdings nicht mit Übertragungen von der Wahl in Straßburg, sondern mit einer Doku um 21 Uhr: “Unbekanntes Afrika” sahen 670.000 Leute (2,4% Marktanteil) – so viele wie keine andere Phoenix-Sendung im bisherigen Jahr. Einen weiteren Teil “Unbekanntes Afrika” schalteten vorher um 20.15 Uhr 510.000 ein (1,9%). Auch mit der Übertragung aus Straßburg war Phoenix erfolgreich: 400.000 sahen zwischen 17.30 Uhr und 20 Uhr im Durchschnitt zu, der Marktanteil lag mit 2,3% ungefähr beim doppelten Phoenix-Normalniveau. Damit lag Phoenix auch klar vor n-tv und Welt.

Deutlich über die Mio.-Marke sprangen um 20.15 Uhr das NDR Fernsehen und zdf_neo – jeweils mit Krimis. Den sechs Jahre alten “Tatort: Mord auf Langeoog” schalteten im NDR 1,33 Mio. (4,9%) ein, “Nord Nord Mord” bei zdf_neo sogar 1,58 Mio. (5,8%). “Der Tote im Watt” kam dort um 21.45 Uhr zudem auf 1,35 Mio. Seher (6,1%). Ebenfalls noch erwähnenswert: die 580.000 Zuschauer, die die DMAX-Doku-Soap “Steel Buddies” um 20.15 Uhr einsammelte – die sechstbeste DMAX-Zahl des Jahres.

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