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Mit Hasselhoff, Hambüchen und DJ Bobo: Visoon, Discovery, Sky und RTL II bei den Screenforce Days 2019

David Hasselhoff für Comedy Central bei den Screenforce Days 2019
David Hasselhoff für Comedy Central bei den Screenforce Days 2019

Die kleineren Sender liefern bei den Screenforce Days oft die besten Momente. Oder die bizarrsten. Oder beides. Bei Visoon und RTL II war das am Abschlusstag des TV-Events der Fall. Mit David Hasselhoff und DJ Bobo traten zwei alte Showbiz-Recken auf und RTL-II-Chef Andreas Bartl zeigte erneut sein Talent für Comedy und Selbstironie.

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Vor einem Jahr hatte das Management des Vermarkters Visoon für ein Highlight bei den Screenforce Days gesorgt: Als Ramones verkleidet sangen CEO Franjo Martinovic und CMO Kai Ladwig zur Musik von “Blitzkrieg Bop” den Text “Visoon ist jetzt”. Das 2019er-Screening begann dann als Einspieler mit der Geschichte danach: Stars wie Dr. Dre und Ice-T gaben zu Protokoll, wie grandios der Song war, die beiden Chefs wurden gezeigt, wie sie in einer großen Villa ihr Leben genossen. Doch dann: “Ey, Alter, lass uns doch wieder was Anderes machen”. Gesagt, getan. Die beiden Manager kamen diesmal als Run DMC auf die Bühne und rappten statt “Walk this Way” den Text “Visoon ist jetzt, das ist Gesetz”.

Nach einer Bühnen-Performance für ZeeOne ging es mit dem Visoon-Klienten Viacom weiter: Deren Manager ließen sich in einem Einspieler bei einem Yoga-Kurs von Palina Rojinski inspirieren. Dabei heraus kam die Neuauflage von “Yo! MTV Raps”, “Spongebobs große Geburtstagssause” und eine deutsche Ausgabe der Comedy-Central-Show “Roast”, in der Promis von Kollegen und Freunden gegrillt werden. Um aus erster Hand zu erfahren, wie es so ist, wenn man Protagonist bei “Roast” ist, präsentierte Viacom auf der Bühne David Hasselhoff. Und der gab dann natürlich auch noch seinen Megahit “Looking for Freedom” zum Besten. Ein bizarrer Screenforce-Moment.

Nach Visoon war Discovery dran. Susanne Aigner-Drews und Kollegen legten den Fokus auf eine Stärkung der Eigenproduktionen bei DMAX, den neuen Sender Home & Garden TV (HGTV) und “die neue Dimension der Olympia-Berichterstattung”, die Eurosport 2020 aus Tokio präsentieren will. Auf die Bühne kam dafür neben Eurosport-Chef Gernot Bauer auch noch Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, der in Tokio wieder als Reporter für Eurosport im Einsatz sein wird.

Eins der farblosesten und un-emotionalsten Screenings gab es dann von Sky, dem TV-Anbieter, der mit Bundesliga, Champions League, Premier League, Wimbledon, Hollywood, Top-Serien eigentlich die besten Inhalte überhaupt hat. Dennoch gelang es Sky-Vermarktungs-Chef Thomas Deissenberger und seinen Trailern nicht, irgendein Feuer zu entfachen. Beste Inhalte, kaum Stimmung.

Stimmung gab es dann aber traditionsgemäß wieder bei RTL II, dessen Screening längst den Geheimtipp-Status verlassen hat. Senderchef und Selbstironiker Andreas Bartl ist mittlerweile witziger als Comedians, die bei den Screenforce Days auftreten und auch Klaas Heufer-Umlauf wäre am Vortag froh über den einen oder anderen Gag von Bartl gewesen. Über die überraschend positiven Zahlen-Präsentationen seiner Kollegen lästerte Bartl zum Beispiel: “Wenn ich alle Marktanteilssteigerungen zusammen rechne, die ich hier gesehen habe, komme ich auf über 100%”. Und die übertriebenen Pyro-Elemente vieler Screenings konterte Bartl mit einem Tischfeuerwerk, dass er auf der Bühne anzündete. “Plopp”.

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Bartl und sein Vermarkter Andreas Kösling führten diesmal als Flugkapitäne durch die Show. Man habe nach der Schrecksekunde im Vorjahr, als das Publikum kurzzeitig dachte, die beiden TV-Macher stünden nackt in den Röhren der Dating-Show “Naked Attraction” (es waren zum Glück nur Body Doubles) an der Seriosität arbeiten müssen. Passend zum Flug-Thema sang Doku-Soap-Protagonistin und Gesangs-Talent Estefania Wollny “Über den Wolken” und der Flieger passierte in der Luft ein paar Quoten-Hochs.

Programmlich setzt Bartl neben seinen erfolgreichen Eigenproduktionen, zu denen die Serie “Crews & Gangs” hinzu stößt, auch auf das “Game of Thrones”-Finale, weil ja noch genügend Leute übrig seien, die kein Sky-Abo hätten. Motto: “Finale für alle”. Ziemlich gaga, aber potenziell unterhaltsam sieht die neue Show “Wild im Wald” aus, in der Kandidaten in Kuscheltier-Kostümen einen Parcours im Wald absolvieren müssen. Moderiert von Dschungel-Expertin Sonja Zietlow.

Am Ende gab es dann noch den emotionalen Abschied von Andreas Kösling, der El Cartel Media verlassen wird und den Staffelstab an seinen Nachfolger Stephan Karrer übergab. Den Soundtrack zur Abschiedsparty lieferte dann das nach David Hasselhoff zweite Entertainment-Urgestein des Tages: DJ Bobo. Mit “There is a Party”.

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