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More of the same ohne große Stimmung: das ProSiebenSat.1-Screening bei den Screenforce Days

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Im vergangenen Jahr bescheinigte MEEDIA ProSiebenSat.1 noch die beste Show der gesamten Screenforce Days. 2019 kam hingegen kaum Stimmung im Publikum auf: keine Programm-Überraschungen, schale Gags von Klaas Heufer-Umlauf, zu wenige frische Ideen. Einzig Jan Delay brachte etwas Stimmung in die Bude.

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Am Beginn des ProSiebenSat.1-Screenings lag es nicht, dass in diesem Jahr keine wirkliche Stimmung aufkommen wollte. In Fortsetzung zu den genialen Einspielfilmen aus dem Vorjahr gab es auch diesmal eine lustige Story mit Wolfgang Link, Co-CEO Entertainment, und Thomas Wagner, Boss von SevenOne, sowie Neuzugang Michaela Tod, ebenfalls Co-CEO Entertainment. Wagner und Tod einigten sich in dem neuen Einspielfilm darauf, das Screening wieder von Klaas Heufer-Umlauf moderieren zu lassen, als Link in den Raum platzte und verkündete: “Dieses Jahr mach ich’s!” Er absolvierte dann in rotem Trainingsanzug diverse Coachings in der ProSiebenSat.1 Academy – Slogan: “In 10 Kursen zum Star”. Doch so richtig gut lief es bei Julia Leischik, Heidi Klum, Luke Mockridge und Joko Winterscheidt nicht – und so befand Hugo Egon Balder schließlich: “Lass es! Weil’s scheiße wird!”

Also moderierte doch nicht Wolfgang Link die Screenforce-Show des Konzerns, sondern wie im Vorjahr Klaas Heufer-Umlauf. Als er bei seiner Ankunft im Saal erstmal Kölsch verteilte, sagte er: “Mittwoch. 11.30 Uhr. Es gibt Bier. Willkommen in der Medienbranche”. Viel besser wurden seine Gags auch danach nicht, so machte er sich u.a. mit Uralt-Gags über Silvio Berlusconi lustig, dessen Firma Mediaset ja bei ProSiebenSat.1 eingestiegen ist. Was folgte, waren Vorträge von Link, Tod und Wagner mit schönen Sätzen wie “In Smart Reach liegt für uns The Magic of Total Video”. Und dann war die erste halbe Stunde des Screenings schon rum.

Anschließend präsentierte Katja Hofem den Streamingdienst Joyn mit wenig Herzblut, auch Sat.1-Chef Kaspar Pflüger riss niemanden von den Sitzen. Ähnlich wie die neuen Sat.1-Programme der drei “Kernbedürfnisse” “Thrill”, “Wow” und “Fun”. Manches wurde schon im vergangenen Jahr angekündigt (“Läusemutter”), anderes ist auch nicht gerade neu (“Big Brother”). Alle Programm-Neuheiten der Sender lesen Sie übrigens an dieser Stelle. Ein Highlight gab es dann aber doch bei Sat.1: Jan Delay sang mit vielen Unterstützern ein Medley, um auf die Musikshow “300” aufmerksam zu machen – und dem Saal gefiel’s.

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sixx präsentierte sich im Anschluss als “Best Female Entertainment Friend”, kabel eins kündigte zum Hit “Trucker Babes” auch noch ein Festival und ein Magazin an, ProSieben Maxx ist stolz auf seinen vielen Sport. ProSieben ließ dann einen unbekannten “Masked Singer” aus seiner neuen Show singen, ließ Katrin Bauerfeind und wieder Klaas Heufer-Umlauf für ihre jeweiligen Comedyserien trommeln und präsentierte seine neue Show “Queen of Drags”. Zwei Drittel der Jury – Bill Kaulitz und Conchita Wurst – waren auf der Bühne, das andere Drittel wurde per Facetime angerufen – was zu einer eher peinlichen Angelegenheit wurde. So meldete sich die verschlafene Heidi Klum neben Tom Kaulitz im Bett liegend mit den Worten “Ach war das heute?”. Ein erkenntnisreiches Gespräch wurde dann vom schlechten Screenforce-WLAN verhindert.

Unter dem Strich war das erste Screening der Screenforce Days 2019 erstaunlich blass. “The Magic of Total Video” war jedenfalls nicht zu sehen.

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