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Trotz des spannenden Meisterkampfes: Sky-Bundesliga-Quoten leicht im Minus, Bayern bleibt Quoten-Meister

Die Bundesliga bei Sky
Die Bundesliga bei Sky

Der letzte Bundesliga-Spieltag der Saison 2018/2019 hat Sky noch einmal Top-Quoten beschert. 1,91 Mio. sahen am Samstagnachmittag zu - drittbester Wert der Saison. Insgesamt blieb die Saison jedoch unter den Zahlen des Vorjahres - wohl auch wegen des Abstiegs von Hamburg und Köln. Der FC Bayern gewann erneut die Quotenwertung vor Borussia Dortmund, auf den letzten Plätzen finden sich Wolfsburg und Augsburg.

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Im Mittelpunkt des letzten Spieltags stand ganz eindeutig das Meisterrennen zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Sky nahm extra eine Meisterkonferenz in das Programm auf, in der es nur um die Spiele der beiden Spitzenclubs ging. 350.000 Fans der 1,91 Mio. entschieden sich für diese Option. Die “normale” Konferenz war aber wieder der Publikumsmagnet Nummer 1 – mit 860.000 Sehern.

Unter den Einzelspielen erzielten lediglich Bayern-Frankfurt mit 380.000 und Mönchengladbach-Dortmund mit 160.000 Zuschauern relevante Zahlen. Bremen und Leipzig sahen 50.000 zu, Schalke und Stuttgart, sowie Düsseldorf und Hannover je 40.000, Freiburg und Nürnberg 10.000. Die drei restlichen Partien kamen trotz durchaus noch spannender Kämpfe um die Europacup-Plätze auf jeweils weniger als 5.000 Zuschauer, also offiziell auf 0,00 Mio. Zuschauer: Hertha-Leverkusen, Wolfsburg-Augsburg und Mainz-Hoffenheim.

In der Jahres-Endabrechnung bleibt auf den ersten drei Plätzen alles beim Alten: Bayern München ist wieder der Einschaltquotenmeister – mit 1,09 Mio. Fans. Dahinter bleiben Dortmund und Schalke. Der Vorsprung der Bayern auf Dortmund ist sogar noch angewachsen – trotz des spannenden Meisterschaftskampfes. Deutlich besser als in der vorigen Saison schnitten vor allem Frankfurt und Bremen ab, bei der Eintracht lag das auch daran, dass man wegen der Europa League sehr oft am Sonntag spielte – ohne Konkurrenz durch andere Spiele.

Ganz hinten findet sich das “burg”-Trio aus Freiburg, Wolfsburg und Augsburg. Wolfsburg fiel dabei im Vergleich zur vorigen Saison von 13 auf 17, ist neben Hertha BSC und Hoffenheim Verlierer der Saison.

Insgesamt blieb die Bundesliga-Saison bei Sky unter den Zahlen des Vorjahres. Sahen damals an den Samstagnachmittagen im Durchschnitt beispielsweise noch 1,47 Mio. Fans zu, waren es 2018/19 nun 1,45 Mio., also 20.000 weniger. Auch wenn man alle Anstoßzeiten zusammenzählt, lag die Saison 2018/19 leicht unter 2017/18. Gründe dürfte es dafür vor allem zwei geben. Zum einen könnte die Zahl der Streaming-Zuschauer das Minus des herkömmlichen Fernsehens aufgefangen haben, zum anderen – und das ist nicht zu unterschätzen – gingen der Liga mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln zwei absolute Publikumsmagneten verloren. Das Duo landete 2017/18 in der Quotentabelle auf den Rängen 4 und 5, der Ersatz Düsseldorf und Nürnberg konnte diese Zahlen auf den Plätzen 10 und 14 nicht ganz ausgleichen. Gut für Sky: Mit dem 1. FC Köln kehrt immerhin einer der beiden Clubs in der kommenden Saison zurück, mit Hannover und Nürnberg verlassen die Vereine auf den Quoten-Rängen 12 und 14 die Liga.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2018/19
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Platz Vorjahr Verein Spiele* Mio.
1 1 Bayern München 30 1,09
2 2 Borussia Dortmund 29 0,92
3 3 Schalke 04 29 0,64
4 11 Eintracht Frankfurt 28 0,56
5 9 Werder Bremen 29 0,55
6 8 Borussia Mönchengladbach 31 0,50
7 6 RB Leipzig 31 0,49
8 14 Bayer Leverkusen 27 0,45
9 10 VfB Stuttgart 30 0,43
10 neu Fortuna Düsseldorf 29 0,40
11 7 Hertha BSC 31 0,39
12 16 Hannover 96 31 0,37
13 15 Mainz 05 30 0,35
14 neu 1. FC Nürnberg 29 0,33
15 12 TSG Hoffenheim 28 0,29
16 17 SC Freiburg 30 0,28
17 13 VfL Wolfsburg 30 0,25
18 18 FC Augsburg 30 0,24
Stand: 34. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen / *: Spiele, die bei Sky live übertragen wurden // Rohdaten-Quelle: AGF/GfK - Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, sowie die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzeloptionen aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 380.000 Bayern-Frankfurt-Zuschauern 1,09 Mio., aus 10.000 Freiburg-Nürnberg-Sehern hingegen nur 20.000.

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