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„Get the F*ck out of my House“ endet katastrophal, „Nachtschwestern“ und „Geht doch!“ starten zu blass

ProSieben-Show "Get the F*ck out of my House"

Desaströses Ende für ProSiebens Trash-Show „Get the F*ck out of my House“: Nur noch 330.000 14- bis 49-Jährige wollten am Dienstag das vorzeitige Ende der Reihe sehen, der Marktanteil lag bei ganzen 4,6%. Selbst Sender wie Sky Sport und Nitro hatten in der Prime Time mehr junge Zuschauer. Keine vielverheißende Premiere gab es unterdessen für die neue RTL-Serie „Nachtschwestern“ und die ZDF-Comedy „Geht doch!“.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. „Get the F*ck out of my House“ endet katastrophal

Zwei Wochen früher als ursprünglich geplant ging am Dienstag ProSiebens „Get the F*ck out of my House“ zu Ende. Die gute Nachricht: Dadurch bleiben dem Sender zwei weitere Prime Times mit miesen Quoten für die Show erspart. Das vorzeitige Finale interessierte nur noch 330.000 14- bis 49-Jährige, der Marktanteil lag bei desaströsen 4,6%. Selbst die Champions League bei Sky (ohne deutsche Beteiligung) und ein alter James-Bond-Film bei Nitro sammelten mehr junge Zuschauer ein. Insgesamt schalteten die ProSieben-Show 550.000 Leute ein – 2,2%. Fortsetzung: ausgeschlossen.

2. RTL kann nicht mit den „Nachtschwestern“ überzeugen, punktet vorher und nachher aber mit „GZSZ“

Die Nummer 1 des Tages hieß am Dienstag ganz klar „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: 1,43 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die Vorabend-Soap, die diesmal bis 21.20 Uhr ging. Der Marktanteil lag bei gewohnt grandiosen 21,8%. Bitter daran für das Medium Fernsehen: „GZSZ“ war am Dienstag das einzige Programm, das ein siebenstelliges junges Publikum erreichte, für Platz 2 genügten schon 880.000 14- bis 49-Jährige. Die entschieden sich um 21.20 Uhr für die neue RTL-Serie „Nachtschwestern“, die mit 11,2% unter dem Sender-Normalniveau blieb – keine geglückte Premiere also. Im Anschluss ging es mit nochmal „GZSZ“ aber wieder nach oben: 860.000 14- bis 49-Jährige interessierten sich ab 22.20 Uhr für „GZSZ – Der Gerner Clan: Affären, Schicksale & Intrigen“, der Marktanteil lag bei sehr ordentlichen 13,5%.

3. Vox besiegt mit „Hot oder Schrott“ alle außer RTL, auch RTL IIs „Armes Deutschland“ überzeugt

Hinter RTL folgt in der Prime-Time-Wertung des jungen Publikums direkt Vox: Mit drei Stunden „Hot oder Schrott“ holte man Top-Quoten. Zunächst sahen ab 20.15 Uhr 660.000 14- bis 49-Jährige zu und bescherten der Reihe 8,9%, ab 22.05 Uhr waren es dann sogar 740.000 und 10,2%. Ähnlich gut lief es für RTL II und sogar vier Stunden „Armes Deutschland“: 580.000 und 7,9% um 20.15 Uhr, sowie 640.000 und 10,3% ab 22.15 Uhr. Sat.1 erreichte mit zweimal „Navy CIS“ ab 20.15 Uhr unterdessen 7,6% und 9,0%, mit „Hawaii Five-o“ um 22.15 Uhr 8,6% und mit der „Spiegel TV-Reportage“ zum Thema „Notruf Frankfurt – Rettungssanitäter am Limit“ ab 23.10 Uhr tolle 11,0%.

4. Das Erste gewinnt das Gesamtpublikum mit seinen Serien-Dinos, das ZDF kann nicht mit dem Neustart „Geht doch!“ überzeugen

Insgesamt findet sich an der Spitze der Dienstags-Quotencharts ein ARD-Trio: „In aller Freundschaft“ gewann den Tag mit 4,60 Mio. Sehern und 16,9% vor „Um Himmels Willen“ mit 4,25 Mio. und 16,7%, sowie der 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 3,73 Mio. (16,0%) einschalteten. Dahinter folgt das ZDF mit den „Rosenheim-Cops“ (3,23 Mio. / 15,1%) und „heute“ (3,16 Mio. / 17,5%). In der Prime Time ging es für die Mainzer dann deutlich nach unten: Für „ZDFzeit: Wir Deutschen und die Demokratie“ interessierten sich nur 1,37 Mio. (5,4%), für „Frontal 21“ 1,60 Mio. (5,9%). Ebenfalls klar unter dem Soll landete um 22.45 Uhr der Comedy-Neuling „Geht doch!“, der bei Werten von 1,52 Mio. und 8,1% hängen blieb.

5. Sky überzeugt auch ohne deutsche Beteiligung mit der Champions League, Nitro punktet erneut mit „007“

Bis in die Tages-Top-20 schaffte es Sky Sport am Dienstag im jungen Publikum: 430.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich um 21 Uhr für das Champions-League-Halbfinal-Hinspiel zwischen Tottenham und Amsterdam – stolze 5,7%. Sky besiegte damit in dieser Altersgruppe sogar Sender wie ProSieben und das ZDF. Nicht weit dahinter folgt RTL-Ableger Nitro mit dem „James Bond“-Klassiker „Octopussy“, den um 20.15 Uhr 360.000 14- bis 49-Jährige einschalteten – 4,8%. Insgesamt knackte der Film die Mio.-Marke: mit 1,07 Mio. und 4,1%. Das gelang der Champions League bei Sky nicht, 820.000 und 3,3% sind dennoch tolle Zahlen. Noch erfolgreicher als Nitro war im Gesamtpublikum zdf_neo mir seinen Krimis: „Helen Dorn“ sahen um 20.15 Uhr 1,60 Mio. (6,1%), „Ein Fall für zwei“ ab 21.45 Uhr 1,27 Mio. (5,1%). Ebenfalls noch erwähnenswert aus der Prime Time: 1,07 Mio. sahen um 20.15 Uhr „Visite“ im NDR Fernsehen, 1,04 Mio. den neun Jahre alten ORF-„Tatort: Lohne der Arbeit“ im BR Fernsehen.

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