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Großes Interesse an Notre-Dame, ZDF siegt mit “So weit das Meer”, Sky holt Wahnsinns-Quoten mit “Game of Thrones”

Uwe Kockisch und Suzanne von Borsody im ZDF-Krimi “So weit das Meer”
Uwe Kockisch und Suzanne von Borsody im ZDF-Krimi "So weit das Meer"

Der Brand in der Pariser Kirche Notre-Dame hat auch in Deutschland viele Menschen bewegt. Das "heute journal" erzielte am Montagabend mit 5,64 Mio. Zuschauern deutlich überdurchschnittliche 19,7% und der Infosender ntv erreichte am Abend starke 3,1%. Den Tagessieg holte sich ebenfalls das ZDF - mit dem Krimi "So weit das Meer".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Großes Interesse an TV-Berichten zu Notre-Dame

Im Internet sorgte der Brand in der berühmtem Pariser Kirche Notre-Dame de Paris für weltweit riesige Aufmerksamkeit. Auch im Fernsehen sahen viele Menschen die bewegenden Bilder. So war das “heute journal” mit 5,64 Mio. Zuschauern und 19,7% überdurchschnittlich erfolgreich, landete auf Platz 2 der Tages-Charts. Die 20-Uhr-“Tagesschau” folgt mit 5,15 Mio. und 18,6%. Auch die “Tagesthemen” verzeichneten mit 2,89 Mio. Sehern und 12,3% ein erhöhtes Interesse, erzielten den besten Marktanteil aller ARD-Programme zwischen 20.15 Uhr und 3 Uhr nachts. Bei den Infosendern tat sich ntv hervor, das mit seiner Sondersendung “Feuer in Pariser Kathedrale Notre-Dame” von 19.30 Uhr bis in die Nacht hinein im Durchschnitt 740.000 Leute erreichte und damit einen starken Marktanteil von 3,1% erzielte. Normal sind für ntv 1,0%. Die 740.000 Zuschauer sind zudem die beste Zahl, die ntv im bisherigen Jahr 2019 erreicht hat. Ebenfalls über dem Normalniveau landete der Sender Welt – mit 300.000 bis 480.000 Zuschauern für seine Sondersendungen ab 19.35 Uhr, sowie Marktanteilen von 1,1% bis 2,3%.

2. Das ZDF siegt mit dem Krimi “So weit das Meer”, ARD-Doku “Wilde Dynastien” verabschiedet sich mit 11,0%

Vor das “heute journal” schob sich am Montag nur eine andere Sendung: Der Krimi “So weit das Meer”. 6,24 Mio. Menschen sahen ihn im ZDF ab 20.15 Uhr, der Marktanteil lag bei grandiosen 20,2%. Das Erste erreichte um 20.15 Uhr immerhin 11,0%: 3,37 Mio. interessierten sich für den Abschluss der Tierdoku-Reihe “Wilde Dynastien”. Nur die erste der fünf Folgen war noch einen Tick erfolgreicher. “Hart aber fair” interessierte im Anschluss dann nur noch 1,93 Mio. Menschen (6,4%) – schwache Zahlen für das Thema “Die Fleisch-Frage: Mit hübschen Siegeln gegen schlechtes Gewissen?”.

3. “Jenke macht Mut!” gewinnt die Prime Time im jungen Publikum

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Bei den 14- bis 49-Jährigen hieß das populärste TV-Programm des Montags “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. 1,39 Mio. sahen die RTL-Soap am Vorabend – 20,7%. Dahinter folgt die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten mit 1,23 Mio. und 16,1%. Auch um 20.15 Uhr lag RTL vorn: mit “Jenke macht Mut!”: 1,17 Mio. interessierten sich für das Thema “Der schwere Kampf gegen die Kilos”, der Marktanteil lag bei unspektakulären, aber mindestens ordentlichen 12,7%. Die “The Big Bang Theory”-Wiederholungen und “The Middle”-Erstausstrahlungen von ProSieben hatten das Nachsehen, erzielten zwischen 20.15 Uhr und 22.15 Uhr 9,0% bis 11,6%. “Late Night Berlin” blieb später unter den Zahlen der Vorwochen: 370.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 7,9%. Sat.1 blieb unterdessen erneut blass mit einem eigenproduzierten Film: Nur 770.000 junge Menschen interessierten sich für “Schwiegereltern im Busch” – 8,4%.

4. Zweite Privat-TV-Liga kann am Abend nicht überzeugen

Vox, RTL II und kabel eins erzielten in der Montags-Prime-Time keine besonderen Zahlen. Für die RTL-II-C-Promi-Doku “Konny Goes Wild!” lief es noch okay: 490.000 14- bis 49-Jährige entsprachen hier 5,4%. Ab 22.15 Uhr krachte “Mission Wildlife: Die Wildtier-Flüsterer” mit nur noch 210.000 jungen Zuschauern aber auf 3,1% herab. Vox kam um 20.15 Uhr mit “Goodbye Deutschland!” auf 550.000 und unbefriedigende 6,0%, am späteren Abend erreichte eine weitere Ausgabe dann mit 460.000 deutlich bessere 8,2%. kabel eins blieb mit “Star Trek” unter dem Soll: 410.000 14- bis 49-Jährige reichten nur für 4,7%.

5. Sky Atlantic holt Wahnsinns-Quoten mit dem “Game of Thrones”-Staffel-Auftakt und einen neuen Zweitliga-Rekord mit Köln-HSV

Herausragende Quoten gab es am frühen Montagmorgen um 3 Uhr für den Mini-Sender Sky Atlantic: 600.000 Menschen nutzten die erste Gelegenheit, die erste Folge der letzten “Game of Thrones”-Staffel zu sehen. Die 600.000 Zuschauer entsprachen mitten in der Nacht einem unglaublichen Marktanteil von 18,4%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 510.000 Sehern sogar wahnsinnige 34,1%. Das dürften die besten Marktanteile sein, die Sky jemals erzielt hat. Die Ausstrahlung um 20.15 Uhr sahen dann noch 540.000 (1,8%), bzw. 410.000 14- bis 49-Jährige (4,5%), eine weitere Wiederholung um 22.20 Uhr kam auf 110.000 und 0,5%, bzw. 60.000 und 1,0%. Insgesamt sahen die erste Folge der letzten Staffel damit bereits 1,25 Mio. Menschen allein im herkömmlichen Fernsehen. Die Streamingdienste von Sky sind hier nicht mitgerechnet. Und nochmal Sky: Ab 20.35 Uhr sahen 720.000 Fußball-Fans die Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV – laut Sky die höchste jemals mit der 2. Liga erreichte Zuschauerzahl.

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Alle Kommentare

  1. Meine Gedanken zu Notre Dame dürften recht bissig sein: was in ca. 700 Jahren mit einfachen und einfachsten Mitteln nicht “gelang”, (nicht mal Adolf mit seine Heuler-Stukas hat das geschafft), das “gelang” mit hochtechnisierten und modernsten Mitteln der Gegenwart. Notre Dame ist daher gerade zu ein Spiegel, wie unfähig die Gesellschaft geworden ist und reiht sich ein in den “Sachverstand” eines gewissen Flughafenbaus (BER) und Restauration eines Seglers (Gorch Fock) für dessen Geld man ein ganzes brandneues Schiff hinstelln hätte können. Und das sind dann die Eliten, die Bachelor-Master-Doktoren, die fürs Dummsülzen noch die Brieftasche voll gesteckt bekommen, vor denen der gemeine Volksmitlatscher noch einen Bückling zu machen hat und wehe, so ein “Dummbrot” wie ich, erfrecht sich, das anzuprangern … (ich kann es mir aber nicht verkneifen, kichernd mit dem Salzstreuer in der Hand da zu stehen. Mir fehlt dazu eigentlich nur noch Markus Profitlich mit der größtmöglich zu findenden Mühle “ein bischen Pfäffääär?”) … was soll man dazu noch sagen? Es konnte ja keiner aaahnen, das die damals vor 700 Jahren die Dachkonstruktionen überwiegend aus Holz gebaut haben. Stahlträger waren zu der Zeit recht schwer zu bekommen, wisse se?? (lol) Dat sind “Experten”… (Rofl!) Dazu dann die telefonisch hinzugeschalteten Kommentare eines Feuerwehrmannes aus Köln, der minutenlang fabulierte über den Kölner Dom, würd der brennen u.s.w. wer da hinzu schaltete, mußte zunächst davon ausgehen, der Kölner Dom brenne, das reicht schon als blankes Entsetzen aber Fernsehn wäre nicht Fernsehn, verstünde es nicht, das nun aufzuschüren: nein, nicht der Kölner Dom brennt, alles gut! Um so fast beiläufig nachzulegen: Notre Dame brennt … dann verschluckte der Kommentator noch das “s” nach der Ansprache von Macron, es sollte wohl heißen “da ist seine Frau” es kam (vorwurfsvoll) rüber “da ist eine Frau” (aha, die haben die schuldige schon gefunden: “Hexerei, schnappt sie Euch!”) … es war eine finstere … Komödie und das um Mitternacht, wo? Phoenix.

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