Partner von:
Anzeige

“Let’s Dance” mit grandiosem Staffelstart, Sat.1-Show “Catch!” chancenlos

Die 14 Paare der 12. Staffel von “Let’s Dance”
Die 14 Paare der 12. Staffel von "Let's Dance"

Die erste reguläre Show nach dem "Wer tanzt mit wem?"-Special hat RTLs "Let's Dance" Traumquoten beschert: 1,51 Mio. 14- bis 49-Jährige sorgten für einen Marktanteil von 19,9%, der deutlich über denen der Vorjahre liegt. Sat.1-Show "Catch! Die Deutsche Meisterschaft im Fangen" war da mit 910.000 und 10,3% chancenlos. Im Gesamtpublikum gewann die "Praxis mit Meerblick" - mit Fast-Rekord.

Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. “Let’s Dance” mit stärksterem Staffelstart als in den Vorjahren

1,51 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten der RTL-Tanzshow “Let’s Dance” einen Marktanteil von 19,9%. Die erste reguläre Ausgabe nach dem “Wer tanzt mit wem?”-Special war damit noch erfolgreicher als die entsprechenden Folgen der Vorjahre: 2018 gab es 18,4%, 2017 einen Marktanteil von 16,0%. Auch im Gesamtpublikum lief es noch besser als in den Vergleichsshows 2017 und 2018: Mit 4,17 Mio. Interessierten wurde im Gegensatz zu damals die 4-Mio.-Marke geknackt, der Marktanteil von 16,6% lag ebenfalls klar über denen aus 2018 (13,6%) und 2017 (14,4%).

2. “Catch!” verliert Marktanteile gegenüber der Premiere

Chancenlos gegen “Let’s Dance” war die Sat.1-Show “Catch! Die Deutsche Meisterschaft im Fangen”. Mit 910.000 14- bis 49-Jährigen erreichte sie zwar 10.000 junge Zuschauer mehr als bei der Premiere im Dezember, der Marktanteil fiel gleichzeitig aber von damaligen 11,5% auf nun 10,3%. Immerhin: Das Sat.1-Normalniveau der jüngsten 12 Monate von aktuell 8,0% wurde damit erneut klar übertroffen. Das schaffte auch ProSieben mit seinem Film “Terminator: Genisys”: 940.000 14- bis 49-Jährige entsprachen hier 10,9% und PLatz 3 in den Tages-Charts hinter “Let’s Dance” und “GZSZ” (1,28 Mio. / 17,1%).

3. Die “Praxis mit Meerblick” gewinnt mit Fast-Rekord im Gesamtpublikum

Anzeige

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß am Freitag insgesamt gesehen “Praxis mit Meerblick”. 5,54 Mio. Menschen schaltetend ieneueste Folge der Filmreihe im Ersten ein, der Marktanteil lag bei überzeugenden 18,0%. Nur einmal lief es für die “Praxis mit Meerblick” noch ein Stück besser: vor 14 Tagen mit 5,64 Mio. und 18,6%. Die ZDF-Krimis hatten erneut das Nachsehen, vor allem für “Professor T.” lief es schwach: 3,26 Mio. Zuschauer entsprachen ab 20.15 Uhr nur blassen 10,5%. Die “Letzte Spur Berlin” steigerte sich danach mit 3,47 Mio. auf etwas bessere 11,5%, später kam die “heute-show” mit 3,78 Mio. Sehern noch auf 15,8%.

4. RTL II besiegt mit Filmen die Serien von Vox und kabel eins

Zufrieden mit dem Freitagabend kann auch RTL II sein: Die beiden Filme “Brick Mansions” und “Get the Gringo” sahen jeweils 480.000 14- bis 49-Jährige, die Marktanteile lagen bei soliden 5,4% bzw. guten 6,9%. Beide Filme landeten damit auch vor sämtlichen Programmen von Vox und kabel eins. Bei Vox erreichten die drei “Law & Order: SVU”-Episoden mit 420.000 bis 470.000 jungen Sehern 5,2% bis 5,5%, kabel eins kam mit “Elementary” und zweimal “Navy CIS” nicht über 3,6%, 4,1% und 4,3% hinaus.

5. “Brecht”-Zweiteiler startet stark bei arte, verliert aber nach Teil 1 ein Drittel der Zuschauer

750.000 Leute entschieden sich am Freitagabend für die Premiere des Zweiteilers “Brecht” bei arte. Der Marktanteil lag mit 2,4% über dem doppelten Normalniveau des Senders von 1,1% in den jüngsten 12 Monaten. Die andere Hälfte des Zweiteilers wollten ab 21.45 Uhr dann aber nur noch 500.000 Menschen sehen, ein Drittel der vorigen Zuschauer schalte also aus oder um. Der Marktanteil lag dennoch bei weiterhin guten 2,0%. zdf_neo kam unterdessen mit “Bares für Rares” um 19.20 Uhr auf 1,57 Mio. Zuschauer, mit “Death in Paradise” um 20.15 Uhr auf genau 1,00 Mio. und ab 21.05 Uhr noch auf 970.000. Bei den Dritten überzeugte vor allem die “Lokalzeit” des WDR und die parallelen “NDR regional”-Magazine im NDR mit 1,34 Mio. und 1,29 Mio. Zuschauern.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Brecht würde auch noch gut in unsere Zeit und vor allem aber in den heutigen Journalismus in Deutschland passen.

    Als ihm im Film die Chruschtschow-Rede vorgelesen wurde und dort glasklare Worte wie Folter, Mord und vieles andere fielen, da sagte er nur dazu:

    “Das darf nicht veröffentlicht werden.”

    Und nach dem entsetzten Blick seines Gegenübers, schränkte er dann widerwillig ein: “Jetzt jedenfalls noch nicht.”

    Irgendwie kamen da bei mir dann aber doch Erinnerungen an aktuelle Themen der letzten paar Jahre hoch, wo (vornehmlich deutsche) Journalisten genau so falsch und genau dumm handelten – und weiter handeln.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia