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Guter Start für “Gottschalk liest” im BR, starkes Staffel-Finale für die “Charité” im Ersten

Thomas Gottschalk moderiert “Gottschalk liest”
Thomas Gottschalk moderiert "Gottschalk liest"

470.000 Leute interessierten sich am Dienstagabend für die erste Ausgabe der neuen BR-Literatursendung "Gottschalk liest". Der Marktanteil lag mit 2,0% über dem Normalniveau des Senders. Vergleichsweise noch erfolgreicher war die Sendung im jungen Publikum. Den Tagessieg holte sich unterdessen das Staffel-Finale der ARD-Serie "Charité", das 5,11 Mio. einschalteten - mehr als die Folgen der vergangenen Wochen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. “Charité” knackt zum Staffel-Abschluss nochmal die 5-Mio.-Marke

5,11 Mio. Leute interessierten sich am Dienstagabend für die vorerst letzte Folge von “Charité”, der Marktanteil lag damit bei 16,3%. Das sind immerhin die besten Zahlen seit der Staffel-Premiere Mitte Februar, auch wenn sie nichts daran ändern, dass Staffel 2 klar unter der ersten Staffel geblieben ist. Ein Misserfolg war “Charité” aber auch 2019 nicht. Die 5,11 Mio. reichten auch für den Tagessieg, denn der Dauerbrenner “In aller Freundschaft” landete im Anschluss bei 5,05 Mio. Zuschauern und damit knapp hinter “Charité”. Den ARD-Triumph komplett macht die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten mit 4,50 Mio. Sehern und 15,0% auf Platz 3.

2. “Gottschalk liest” mit gutem Start

Das BR Fernsehen zeigte um 22 Uhr die erste Ausgabe der neuen Literatursendung mit Thomas Gottschalk. Immerhin 470.000 Leute interessierten sich für “Gottschalk liest”, der Marktanteil lag mit 2,0% über dem aktuellen 12-Monats-Durchschnitt des Senders von 1,8%. Interessant: 110.000 14- bis 49-Jährige sorgten für einen Marktanteil von 1,5%. Im Vergleich zum 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 0,6% ist das ein sehr gutes Ergebnis für die neue Sendung.

3. Michael Kesslers “Ziemlich beste Nachbarn” auch zum Abschluss kein Hit

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Die Nummer 2 der Prime Time hieß am Dienstag ZDF. Auch wenn die Mainzer mit ihren Programmen keine Top-Quoten erreichten, ließ man die insgesamt schwachen Privaten klar hinter sich. “Ziemlich beste Nachbarn – mit Michael Kessler” war dabei auch mit der vorerst letzten Folge kein großer Erfolg. 2,71 Mio. Menschen sahen die Folge “Wir und die Briten”, der Marktanteil lag bei 8,6%. Immerhin ein besseres Ergebnis als die 7,0% vor einer Woche. “Frontal 21” kam danach auf ähnliche 8,2%, das “heute journal” steigerte sich auf 13,5%. Die besten Marktanteile erzielte das ZDF aber zwischen 15.05 Uhr udn 17 Uhr – mit 21,7% bis 22,9% für “Bares für Rares”, “heute” und “Die Rosenheim-Cops”. Stärkstes Programm der Privatsender war am Dienstag im Gesamtpublikum “GZSZ” mit 3,12 Mio. Sehern (10,8%), in der Prime Time lag “Beck is back!” mit 2,12 Mio. (6,8%) vorn.

4. “Das Ding des Jahres” verliert knapp gegen “Beck is back”, kann aber weiter überzeugen

Bei den 14- bis 49-Jährigen finden sich auf den beiden ersten Plätzen der Tages-Charts RTL-Programme. “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” gewann den Tag souverän mit 1,65 Mio. jungen Zuschauern und einem Marktanteil von 20,6%. Um 20.15 Uhr erreichte “Beck is back!” 1,11 Mio. 14- bis 49-Jährige und 11,9%, besiegte damit im Gegensatz zur Vorwoche die ProSieben-Show “Das Ding des Jahres”, die mit 990.000 jungen Zuschauern die Mio.-Marke knapp verpasste. Der Marktanteil von 11,6% ist aber erneut ein guter. Die zweite RTL-Serie, “Die Klempnerin” sackte um 21.15 Uhr auf 880.000 14- bis 49-Jährige und 9,9% ab. Sat.1 kam mit “Navy CIS”, “Navy CIS: L.A.” und “Hawaii Five-O” ab 20.15 Uhr auf solide bis ordentliche 8,1% bis 8,6%.

5. Der Aufschwung der “Ewigen Helden” geht weiter, Nitro stark mit 007

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich die Vox-Reihe “Ewige Helden” an die Spitze. Mit 650.000 14- bis 49-Jährigen und 7,4% gab es erstmals in der aktuellen Staffel einen Marktanteil mit einer 7 vor dem Komma und damit einen auf dem Niveau der Vorjahres-Staffel. Zufrieden können aber auch RTL II und kabel eins sein: RTL II mit 6,2% und 6,6% für zweimal “Die Schnäppchenhäuser Spezial”, kabel eins mit 6,0% für “16 Blocks” und 7,4% für “Last Boy Scout”.Fast auch in die zweite Privat-TV-Liga vorgestoßen ist um 20.15 Uhr Nitro: 370.000 14- bis 49-Jährige bescherten dem “James Bond”-Klassiker “Diamantenfieber” einen Marktanteil von 4,2%.

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Alle Kommentare

  1. Hahahaha.. Ihr habt wieder vergessen zu schreiben, dass Charitè nur deshalb so hohe Quoten hatte, weil – wie der ÖR das ja seit Jahren wunderbar so macht… – eine ZDFzeit-Doku dagegen lief, die mit 2,71 Mio und 8,6 % Marktanteil “reüssierte” und Charite ein paar hunderttausend Zuschauer reinschaufelte.. Einige sind auf Beck is back gegangen.. woraufhin RTL vermutlich “jubelt”. Dabei ist diese Serie einfach schlecht und wird nicht besser durch einmalige Hypes wie es auch die 3. Staffel Einstein war. Und die Klempnerin, die ganz gut ist, wurde zusätzlich verballert durch den dämlichen Titel, den RTL-Wichtige gut fanden hahaha. Wie sie überhaupt mit ihrer Strategie, dieselben Geschichten wie die ÖR zu erzählen mit denselben Leuten scheitern – das ging auch SAT.1 so.
    Ansonsten sollte die Branche das Interview in Sachen “Kinofilm in Schieflage”…in “Blickpunkt:Film” lesen. Lange genug hat es gedauert, bis “das Kino” und vor allem “die Verleiher” bemerkt haben, dass u.a. der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Bürger-Milliarden nicht nur als permanent nötiger “Koproduzent” eine Katastrophe ist sondern auch das ganze, schlechte Förder-Gedöns immer schon das Todesglöcklein des deutschen Kinofilmes geläutet hat. Dort sind nur sie selbst wichtig.. beim FFF benehmen sie sich wie “König-inn-en” der Macht und das Theater in NRW mit ihrer Hollywood-Unterstützungs-Reisen hat dem Kino WAS gebracht? Ein paar Preisträgerli und Pressegedöns im Gegenzug? Es wollte einfach niemand genau hinschauen und – vor allem nicht aussprechen dass der ÖR , der letztlich als Kartell (mit hunderten Tochterfirmen und Beteiligungen) die gesamte Branche überzieht, dominiert und mit seiner von der Politik und Medienmogulen wie Bertelsmann etc. geschützten und letztlich unkontrollierten Macht sowohl im Nachrichtenbereich als auch – wie hier – im Fiction-Bereich fast alle und alles zerstört und/oder korrumpiert.. Die internen Strukturen und wenigen Entscheider mit maßloser Macht über Jahrzehnte dürfen nicht unerwähnt bleiben. Gibt es nach HENKE Änderungen ? Oder dürfen die sogar in diesem Bereich einfach so weitermachen? Der Nachfolger kommt aus denselben schlimmen Strukturen im ZDF…

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