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Neues Tief für den ESC-Vorentscheid – und klare Niederlage gegen die ZDF-Krimis und “Fastnacht in Franken” vom BR

Das Duo S!sters gewann den deutschen ESC-Vorentscheid “Unser Lied für Israel”
Das Duo S!sters gewann den deutschen ESC-Vorentscheid "Unser Lied für Israel" © NDR/Rolf Klatt

"Unser Lied für Israel" war kein Publikumserfolg: Mit 2,84 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 9,6% lag man unter den Vorjahren, erreichte die geringsten Werte seit 2012, als man sich den Vorentscheid noch mit ProSieben teilte. Den Tagessieg holten sich stattdessen die ZDF-Prime-Time-Krimis vor der "heute-show" und dem riesigen BR-Hit "Fastnacht in Franken", der mit 3,79 Mio. Sehern und 13,3% überzeugte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. “Unser Lied für Israel” verliert weitere Zuschauer

Noch einmal 330.000 Leute weniger als im Vorjahr sahen diesmal den ESC-Vorentscheid im Ersten: 2,84 Mio. interessierten sich für die Show und den Sieger S!sters, der Marktanteil lag bei 9,6%. Noch weniger sahen zuletzt im Jahr 2012 zu, damals teilte sich Das Erste den Vorentscheid aber in der achtteiligen Reihe “Unser Star für Baku” noch mit ProSieben, die Zahlen sind daher schwer vergleichbar. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte “Unser Lied für Israel” am Freitag 950.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 10,9%. Die Zuschauerzahl lag damit ebenfalls unter den Vorjahren, auch unter 2012, der Marktanteil hingegen kletterte wegen des geringen TV-Konsums der 14- bis 49-Jährigen um 0,6 Punkte auf immerhin 10,9%.

2. ZDF holt mit Krimis und “heute-show” einen Dreifachsieg

Dominierender TV-Sender war am Freitag das ZDF: Die ersten drei Plätze gehen an die Mainzer, zudem die Ränge 6 bis 8 und 10 bis 12. Neun Top-12-Sendungen liefen also am Freitag im ZDF. Den Tagessieg holte sich “Der Staatsanwalt” mit 6,32 Mio. Zuschauern und einem fulminanten Marktanteil von 20,6%. Die 6,32 Mio. sind der beste Wert für die Reihe seit dem allerersten Film im Jahr 2005. Die “SOKO Leipzig” folgt mit 5,35 Mio. Sehern und 17,7% auf Rang 2 – vor der “heute-show” mit 4,41 Mio. und 18,2%.

3. “Fastnacht in Franken” verpasst zwar einen neuen Rekord, erreicht aber das Siebenfache des BR-Normalniveaus

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Ein riesiger Erfolg war auch 2019 wieder die “Fastnacht in Franken” im BR Fernsehen: 3,79 Mio. Fans sahen die Übertragung im BR Fernsehen ab 19 Uhr, der Marktanteil lag mit 13,3% beim Sieben- bis Achtfachen des BR-Normalniveaus von 1,8% in den jüngsten 12 Monaten. Der Rekord stammt weiter aus dem Jahr 2017, als sogar 4,50 Mio. zusahen und den Marktanteil auf 14,7% hinauf schraubten. Hauchdünn verpasst hat die Mio.-Marke in der Prime Time “Die Nordstory” im NDR Fernsehen: 990.000 Seher entsprachen guten 3,2%. Um 22 Uhr erreichte die “NDR Talk Show” noch 890.000 Neugierige und 4,0%, das WDR-Pendant “Kölner Treff” kam auf 810.000 und 3,3%, das “Nachtcafé” des SWR auf 760.000 und 3,1%, das “Riverboat” des mdr auf 670.000 und 3,1%.

4. “Big Bounce” fällt auf Minusrekorde, Top 3 bei den 14- bis 49-Jährigen ohne 20.15-Uhr-Programme

In den Tages-Charts des jungen Publikums finden sich an der Spitze nur Sendungen, die nicht um 20.15 Uhr zu sehen waren: “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” gewann mit 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 15,0% vor der “heute-show” mit 1,07 Mio. und 14,3%, sowie der 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten mit 1,02 Mio. und 12,7%. Einzige 20.15-Uhr-Sendung, die über die Mio.-Marke sprang war die RTL-Show “Big Bounce” mit 1,01 Mio. und 11,5% – neue Minusrekorde. Zur Erinnerung: Die allererste “Big Bounce”-Ausgabe erreichte 2018 noch 2,16 Mio. und 22,9% – so sieht ein Niedergang aus. “Unser Lied für Israel” folgt mit den erwähnten 950.000 und 10,9% direkt dahinter, auch die ZDF-Krimis landeten noch vor den weiteren Privatsendern.

5. “Das große Promi-Flaschendrehen” kann nicht an 2018 anknüpfen, RTL II überzeugt mit “Van Helsing”

Nur auf Platz 11 der Freitags-Tabelle landete “Das große Promi-Flaschendrehen” von Sat.1: 720.000 14- bis 49-Jährige sahen zu, der Marktanteil lag bei 8,2%. Die erste Ausgabe der Show kam im Mai 2018 noch auf 880.000 und gute 11,9%. ProSieben folgte am Freitag mit 690.000 und unschönen 7,9% für “Star Trek”, RTL II kann mit 650.000 und 7,5% für “Van Helsing” hingegen sehr zufrieden sein. Bei Vox kamen die beiden neuen Folgen “Law & Order: SVU” ab 20.15 Uhr jeweils auf solide 6,5%, kabel eins blieb mit “Elementary” bei 4,1% hängen, bevor es für zwei alte Episoden “Navy CIS” mit 4,4% und 4,5% auch nicht viel besser lief.

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Alle Kommentare

  1. Ohne es gesehen zu haben, wusste ich dass Frau Schöneberger wieder ein blaues Kleid trug. Ansonsten hat meine Freundin doch mitgefiebert und ihr Favorit hat es leider nicht geschafft zu gewinnen.

  2. Die Truppe hatte den ESC lange vor Ralf Siegel auf den Friedhof geschickt.
    Wobei Schöneberger als Sahnehäubchen auf Pleite gewirkt wiedermal komplett abgeliefert hatte.
    sry frl Schöneberger

  3. Westlake – wer kommt auf solche Namen? – hatte sich bezeiten auf Kultur verlegt oder was ihre Redaktion darunter zu verstehen scheint.
    Schöneberger indes moderiert alles zugrunde mit ihrem Augenzwinkern.

  4. und was sie sich einfangen mit ihren Autoren: genau das was sie zu bezahlen wirken: ihren eigenen Proletenkram.

    Luhmann wusste um diese Ironie – nicht umsonst versuchte er seine durchgeschissene Hose zu retten mit:

    „komplexität könnte ein Problem darstellen“.

    40 Jahre später schwefeln seine Eleven: selbst schuld.

    Mal ehrlich: wer würde für diesen Bullshit-Lyotard heute noch seine Hände ins Feuer legen?

    nunja

  5. einfach unglaublich wie sich das alles selbst abfeiert samt durchgeschissenen schmüpfertangas.

    und es beschwert sich keiner. wie die hindukühe stehn sie da. alle melken sich gegenseitig ab schwefeln von masturbation und kackomio und von kundenfreundlichkeit.

    Das Schweigen wird unterbewertet.

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