1. "Manche verlassen sich ohne Nachfrage auf die Regierung": Döpfners Hallo-Wach-Ruf an den Journalismus

    Neuer Telemedienauftrag, check. Neue Richtlinie zum EU-Verlegerrecht, check. Zwei Jahre nach Antritt als BDZV-Präsident hat Mathias Döpfner einen Großteil seiner Hausaufgaben erledigt. Wohl auch deshalb war seine Eröffnungsrede beim Zeitungskongress 2018 kein krawalliger Lobby-Auftritt. Vielmehr appellierte der Springer-Chef an die eigene Zunft, ihre Werte und den Kampf für die Pressefreiheit – und warnte die Verleger-Kollegen, dass neue Schlechtwetterfronten für deren Business aufziehen.

  2. „Unsere Zukunft ist digital“ – BDZV-Präsident Heinen eröffnet Zeitungskongress in Regensburg

    „Unsere Zukunft ist digital“, sagte der Präsident des BDZV, Helmut Heinen, bei der Eröffnung des BDZV-Zeitungskongresses Montag in Regensburg vor knapp 500 Teilnehmern. Zeitungsunternehmen richteten sich mutig und in einem Tempo, wie es die Branche nie erlebt habe, strategisch neu aus. Der Kern des Verlagsgeschäfts bleibe qualitätsvoller und relevanter Journalismus.

  3. Die selbstverschuldete Sehnsucht der Verleger nach Technik-Kompetenz

    Kein Verleger-Panel in diesen turbulenten Zeiten, in denen nicht ein Manager oder Chefredakteur bekennt, man habe „zu wenig in Technik investiert“. So auch beim Zeitungskongress des BDZV. Bezeichnend die Ausführungen des Schweizer Tamedia-Verlegers Pietro Supino. Von der Rendite her betrachtet, gehe es dem Unternehmen „so gut wie nie“. Allein: Tamedia habe versäumt, „in Technik zu investieren“. Die Selbstkritik stimmt – lenkt aber gleichzeitig auch ab von anderen Versäumnissen.