1. Cicero-Blick auf „Nahost 2035“ war der meistverkaufte Blendle-Artikel im ersten Monat

    Seit rund vier Wochen ist der Einzelartikel-Shop Blendle nun in Deutschland für jedermann verfügbar. Das Unternehmen hat zu diesem Anlass Spiegel Online verraten, welches in dieser Zeit die fünf meistverkauften Texte waren. Überraschungssieger: Cicero mit einer Prognose zum Nahen Osten in 20 Jahren.

  2. „Recht auf Vergessenwerden“: Zeit führt öffentliche Liste aller aus dem Google-Suchindex entfernten Artikel

    Das so genannte „Recht auf Vergessenwerden“, das der Europäische Gerichtshof Privatpersonen im Internet zugestanden hat, ist weiter hoch umstritten. Auf Antrag ist die Suchmaschine Google gezwungen, bei bestimmten Suchbegriffen Verweise auf Internetseiten zu entfernen. Innerhalb eines Jahres hat Google so rund 356.000 Seiten aus dem Suchindex gelöscht. Die Zeit macht die bei ihr betroffenen Artikel nun öffentlich.

  3. Zweisprachig: Zeit Magazin erscheint auf Deutsch und Arabisch

    Das Magazin der Zeit widmet sich in dieser Woche dem Thema Flüchtlinge. Da die meisten von ihnen derzeit aus arabischsprechenden Ländern kommen und die Berliner wollten, dass auch sie lesen können, was die Journalisten so über sie schreiben, beschloss die Reaktion kurzerhand die neue Ausgabe sowohl auf Deutsch, wie auch auf Arabisch zu machen.

  4. „Pressefreiheit bis in die Grundfesten erschüttert“: Chefredakteure empören sich über MAD-Affäre

    Der Waffenhersteller Heckler & Koch sowie Beamte des Verteidigungsministeriums wollten, dass der Militärische Abschirmdienst (MAD) kritische Journalisten ausspäht. Mehrere Medien berichteten am Donnerstag über den Fall. Gegenüber MEEDIA zeigen sich Chefredakteure von taz, stern und Zeit empört.

  5. „Absturz einer Wochenzeitung?“ – hitzige Facebook-Debatte um den Zeit-Titel zum Germanwings-Absturz

    Auch die Wochenzeitung Die Zeit macht an diesem Donnerstag mit dem Absturz der Germanwings-Maschine 4U9525 auf. Die Redaktion zeigt den Lufthansa-Kranich der Germanwings-Muttergesellschaft im Sinkflug und titelt: „Absturz eines Mythos“. Darunter heißt es: „Das furchtbare Unglück der Germanwings rührt am Selbstverständnis des Konzerns – und der Nation“. Bei Facebook wird das Titelbild scharf kritisiert.

  6. Umfrage: Fast die Hälfte der Deutschen hält Medien für voreingenommen und von der Politik gelenkt

    Das Umfrage-Institut YouGov hat für die Zeit eine repräsentative Umfrage darüber gemacht, wie die Deutschen die Medien beurteilen. Das Ergebnis fällt vernichtend aus. Demnach glauben 47 Prozent der Deutschen, die Medien würden einseitig berichten und seien von der Politik gelenkt. 40 Prozent glauben an eine unabhängige Berichterstattung.

  7. Kunst- und Golf-Magazine: Welt und Zeit haben 2015 Appetit auf Beilagen-Salat

    Welt und Zeit bringen 2015 neue Beilagen auf den Markt. Die Welt startet ein Kunstmagazin mit dem Arbeitstitel „Blau“, das redaktionell von Welt-Kulturchef Cornelius Tittel verantwortet wird. Die Zeit bringt ein Golf-Beilage und tritt auch gleich als Veranstalter von zwei Golfturnieren auf.

  8. So präsentiert sich Zeit-Chef Giovanni als Männer-Model in der aktuellen Donna

    Alle lieben Giovanni di Lorenzo, den charismatischen Zeit-Chef mit dem angenehm pastoralen Tonfall. Auf den Job als Spiegel-Chef hatte er zwar keine Lust, dafür präsentiert er sich jetzt In Burdas Frauenzeitschrift Donna , dem Magazin für nicht mehr ganz so hibbelige junge Damen, auf acht (!) Seiten inklusive Interview und modelmäßiger Foto-Produktion. Giovanni macht halt überall bella figura …

  9. Die Martenstein-Kolumne und der Aufschrei um die “Affenhorde der zornigen weißen Journalisten”

    Feminismus und Gender-Fragen sorgen im Web gerne mal für hitzige Debatten. Wenn dann noch Rassismus-Vorwürfe, “zornige weiße Journalisten” und eine vermeintliche “Affenhorde” in einer Kolumne von Harald Martenstein dazukommen, ist der Geschlechterkrampf perfekt.

  10. 7 Gründe, warum die Wochenend-Hoffnungen der Verlage enttäuscht werden

    Vergangenen Samstag erschien erstmals die deutlich erweiterte SZ am Wochenende. Anfang kommendes Jahr wollen Spiegel und Focus ihren Erstverkaufstag von Montag auf Samstag verlegen.Die Verlage stürzen sich aufs Wochenende. Das Kalkül: Da haben die Leute noch Zeit zum Lesen, sind empfänglich für die Botschaften der Anzeigen. Aber so einfach ist das nicht. MEEDIA nennt sieben Gründe, warum das Wochenende die Probleme der Print-Branche nicht lösen wird.