1. „Bei Wallraff Zuhause ist es sicher sehr dreckig“: Twitter-Reaktionen auf „Team Wallraff“

    Am Montag zeigte RTL den zweiten Teil der Undercover-Recherchen von Günter Wallraff und seinem Team bei Burger King – oder vielmehr bei dem Franchisenehmer der Fast-Food-Kette Yi-Ko-Holding. Unter dem Titel „Team Wallraff – Reporter prüfen nach“ sollte herausgefunden werden, ob sich die Standards nach den Enthüllungen der ersten Recherche verbessert haben. Das Ergebnis: die Missstände sind größtenteils die selben geblieben. Anstatt Entrüstung herrschte am Montag Abend vor allem Spott in den sozialen Netzwerken – wohl auch, weil Burger King der Holding bereits vergangene Woche fristlos gekündigt hat.

  2. Burger King widerspricht RTL: Yi-Ko-Kündigung keine Reaktion auf Wallraff-Recherche

    Die Kündigung der 89 Franchise-Filialen der Fast-Food-Kette Burger King ist offenbar eine Reaktion auf erneute Recherchen des „Team Wallraff“. Wie RTL behauptet, sei die Mitteilung des Unternehmens eine Woche nach der Konfrontation mit neuesten Recherche-Ergebnissen erfolgt. Gegenüber MEEDIA widerspricht Burger King. Eigene Mitarbeiter hätten erneute Mängel festgestellt. Die Recherchen hätten sich mit dem Zeitpunkt der Entscheidung überschnitten.

  3. Nach Wallraff-Doku: So tappt Burger King mit Werbung in die PR-Falle

    Seit den RTL-Recherchen des „Team Wallraff“ über Missstände bei Burger King sind Kommunikationsexperten darum bemüht, das Image der Kette wiederherzustellen. Bisher haben sich die PR-Berater vorbildlich verhalten. Der aktuelle Schritt, in Regional-Zeitungen mit Anzeigen um Vertrauen zu werben, könnte aber ein Fehler mit schwerwiegenden Folgen sein, meint der Krisen-PR-Experte Dr. Andreas Schwarz.