1. Aschendorff baut Geschäftsführung um

    Die Aschendorff Medien („Westfälische Nachrichten“) baut ihre Geschäftsführung um. Grund dafür ist unter anderem die Corona-Pandemie

  2. Neue Zeitungsholding in Westfalen: Westfalen-Blatt und Westfälische Nachrichten fusionieren

    Das Westfalen-Blatt aus Bielefeld und die Unternehmensgruppe Aschendorff aus Münster fusionieren. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte sollen beide Gruppen zum 1. Januar 2019 unter der gemeinsamen Dachmarke Westfälische Medien Holding AG zusammengeführt werden, sofern das Bundeskartellamt zustimmt. An den Strukturen werde sich zunächst nichts ändern.

  3. Billiger Auflagen-„Trick“ aus Münster: Mitarbeiter sollen mehrere eigene Zeitungen abonnieren

    Die Mitarbeiter der Mediengruppe Aschendorff sind Kummer gewohnt. Der Verlag, der aus der Münsterschen Zeitung eine Zombie-Zeitung ohne Redaktion machte und seinen Mitarbeitern neue Verträge ohne Tarifbindung präsentierte, hat sich was Neues einfallen lassen. Wie das NRW-Journal des Deutschen Journalisten Verbandes berichtet, sollen Mitarbeiter gleich mehrere Titel des eigenen Verlags abonnieren, um die Auflagenstatistik aufzuhübschen.

  4. Berichte aus Berlin: NOZ macht nun Politik für die Westfälische Nachrichten

    Die Zeitungsgruppe Münsterland wird Politikinhalte aus Berlin nicht mehr selbst produzieren. Fortan kauft die Westfälische Nachrichten, deren Inhalte auch in die Hülle der Münsterschen Zeitung gepackt werden, bei der Neuen Osnabrücker Zeitung ein. Deren Hauptstadtbüro erreicht damit eigenen Angaben zufolge eine Auflage von über 460.000 Exemplaren.

  5. Schlappe für Gewerkschaften: Redakteure der Westfälischen Nachrichten stimmen Tarifaustritt zu

    Die Redakteure der Westfälischen Nachrichten (WN) haben dem Austritt aus der Tarifbindung zugestimmt. Sie verzichten u.a. für die nächsten vier Jahre auf mehr Gehalt, bekommen dafür Kündigungsschutz. Durch ihre Entscheidung sind betriebsbedingte Kündigungen verhindert worden. Die Zeitung muss nach Verlagsvorgaben jährlich 1,3 Millionen Euro einsparen. Die neuen Verträge sind eine Niederlage für die Gewerkschaften.

  6. Spardruck bei Westfälische Nachrichten: Mitarbeiter wehren sich gegen Tarif-Rauswurf

    Die Unternehmensgruppe Aschendorff macht die Münstersche Zeitung (MZ) zur Zombie-Zeitung (MEEDIA berichtete). Doch damit nicht genug – der Verlag will auch bei den deutlich größeren Westfälischen Nachrichten (WN) Kosten reduzieren. Dafür verhandelt die Chefredaktion seit Juni mit Mitarbeitern. Ziel: der Ausstieg aus der Tarifbindung. Es geht um Einsparungen in Höhe von jährlich 1,3 Millionen Euro. Doch die Belegschaft weigert sich.

  7. MZ steht für „Münsterscher Zombie“: Was die Ausschlachtung der Münsterschen Zeitung bedeutet

    Die Zukunft der Münsterschen Zeitung (MZ) ist gesichert – das vermeldete ihr neuer Besitzer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, am Montag. Damit gemeint ist aber nur der Name des Blatts. Denn die Münsteraner schlachten die Zeitung aus. Nach der Übernahme vom Medienhaus Lensing wird Aschendorff nur die Hälfte der Mitarbeiter in die Westfälischen Nachrichten (WN) übernehmen und macht die MZ zur Zombie-Zeitung. MEEDIA beantwortet die dazu wichtigsten Fragen:

  8. „Seit Jahren defizitär“: Lensing will Münstersche Zeitung loswerden

    Im Münsterland rummst es. das Medienhaus Lensing will sein Traditionsblatt Münstersche Zeitung loswerden. Übernehmen soll es die Unternehmensgruppe Aschendorff. Die ist Herausgeber des Konkurrenten Westfälische Nachrichten. Eigentlich ist so eine Fusion nicht erlaubt. Das Kartellamt soll trotzdem zustimmen.