1. Erhebliche Auswirkungen auf das Programm: über 600 WDR-Mitarbeiter im Streik

    Über 600 Mitarbeiter des des Westdeutschen Rundfunks sind am Donnerstag nach Angaben vom DJV dem Streikaufruf des DJV-NRW und der Partnergewerkschaften VRFF und Verdi gefolgt. An allen elf Standorten des WDR in Nordrhein-Westfalen haben angestellte und freie Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt.

  2. Winterbauers Woche: der verzweifelte Konsumsüchtling vom WDR

    Und wieder einmal müssen wir uns mit der leidigen Frage befassen, wie Medien berichten sollten angesichts solch furchtbarer Verbrechen wie sie jüngst in Frankfurt und Stuttgart geschahen. Außerdem: Ein konsumsüchtiger WDR-Redakteur wünscht sich eine strenge Hand, Malcolm Gladwell macht schlaue Werbung und die Kanzlerin urlaubt auf Balkonien. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. Warnstreik beim WDR: Das „Morgenmagazin“ sendete eine Stunde lang vom Band

    Wegen eines Warnstreiks beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) kam es am Dienstagmorgen zu einer ungewollten Premiere. Das ARD-Morgenmagazin sendete zwischen 7 und 8 Uhr nicht wie gewohnt live, sondern eine Wiederholung der vorherigen Stunde. Lediglich ein Hinweis am unteren Bildrand machte die Zuschauer auf die Aufzeichnung aufmerksam.

  4. Ein Fall für SoKo „Rechts“: WDR-Journalisten erhalten Briefe mit weißem Pulver

    Drohbriefe beim WDR: Im Studio in Dortmund sind am Mittwoch zwei verdächtige Briefumschläge mit weißem Pulver aufgetaucht. Beide Briefe gingen an Journalisten, die über die rechtsextreme Szene in Dortmund berichten. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund.

  5. Digitalumbau beim WDR: Valerie Weber und Jörg Schönenborn leiten künftig crossmediale Programmdirektionen

    Der WDR treibt den digitalen Wandel voran und ordnet dafür die Programmdirektionen neu: Die Posten Hörfunk- und Fernsehdirektor, bislang Valerie Weber und Jörg Schönenborn, gehören bald der Geschichte an. Dies gab die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt am Montag bekannt. Die beiden leiten künftig zwei neu geschaffene, crossmediale Programmdirektionen.

  6. Tag 1 der re:publica: Was bedeutet Relevanz in Zeiten von Trump, Strache und Co.?

    Die 13. Ausgabe der re:publica steht vor der Tür. Die Messe bietet digitale Themen in allen Facetten: künstliche Intelligenz, Plattformregulierung, die Urheberrechtsreform oder die Zukunft der Arbeit. MEEDIA berichtet aus Berlin und präsentiert eine Auswahl spannender Vorträge des ersten Tages.

  7. Kabinen-Schummel bei „Ausgerechnet“: WDR nimmt Kreuzfahrt-Reportage aus der Mediathek

    Der WDR hat nach kritischen Nachfragen von Zuschauern eine Reportage über Billig-Kreuzfahrten aus seiner Mediathek und von YouTube entfernt. In dem Film entstehe der Eindruck, dass der Reporter eine Innenkabine selbst bewohne, die zum Angebot einer günstigen Kreuzfahrt gehöre, erklärte der Sender in einem Statement unter den nicht mehr abrufbaren Videos – das war aber offenkundig nicht der Fall.

  8. „Schlechter Stil”: RWE wegen vorzeitiger Veröffentlichung von Pressefragen und Antworten in der Kritik

    Ein Großkonzern mit zweistelligem Milliardenumsatz erhält eine Presseanfrage und veröffentlicht diese samt Statement bei Twitter, ohne dass überhaupt ein Artikel erschienen ist. So geschehen am Mittwochabend zwischen RWE und der taz. Für viele Beobachter ein schwerer Eingriff in die redaktionelle Freiheit, das Energieunternehmen spricht dagegen von einem Versehen – und hat sich entschuldigt.

  9. Stelter-Gate: WDR schneidet Eklat-Szene aus der „Karneval in Köln“-Aufzeichnung raus

    Zuschauer, die am Rosenmontag in der ARD „Karneval in Köln“ schauen, bekommen die umstrittenste Szene der Karnevalssitzung nicht zu sehen. Weil er einen Witz über den Doppelnamen von Annegret Kramp-Karrenbauer machte, baute sich eine Zuschauern vor dem Humoristen Bernd Stelter auf und kritisierte ihn als frauenfeindlich. Die Szene fand im Social Web ein großes Echo, der WDR hat sich nun aber entschieden, sie in der Aufzeichnung nicht zu zeigen.

  10. Böhmermann, Bad Banks und Docupy: Öffentlich-rechtliche Anstalten räumen bei Grimme-Preis ab

    Die Grimme-Preisträger stehen fest: Neben altbekannten Gewinnern wie dem Moderator und Fernsehmacher Jan Böhmermann zeichnete die Jury am Dienstag unter anderem auch die Thriller-Serie „Beat“ von Amazon Prime Video mit dem renommierten Fernsehpreis aus. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Anstalten haben abgeräumt.