1. AGOF-Top-100 der redaktionellen Medienmarken: Berliner Morgenpost steigert sich um fast 60%

    Der große Gewinner unter den deutschen Medienmarken hieß im September Berliner Morgenpost. Laut AGOF erreichte das Funke-Angebot im Netz im Tages-Durchschnitt 430.000 Nutzer und damit 59,3% mehr als im August. Besonders gut lief es am 18. September dank des Berichts über den Gerichtsentscheid im Bezug auf die Beleidigungen der Politikerin Renate Künast. Weitere September-Aufsteiger: Wunderweib, ran, MeinMMO, netmoms, t3n und Hit Radio FFH.

  2. IVW-News-Top-50: nordbuzz aus Bremen steigt auf Platz 44 ein, Merkur, tz, watson und bento große Verlierer

    Neuzugang in der IVW-Top-50 der Online-Nachrichten-Angebote: nordbuzz, ein Joint-Venture dreier norddeutscher Zeitungsverlage, stieg bei seinem IVW-Debüt mit 5,26 Mio. Inlands-Visits direkt auf Platz 44 ein. Der Merkur und die tz büßten Visits und Marktanteile im Juni ein. Ganz vorn bleibt trotz eines 8,1%-Verlusts „Bild“.

  3. IVW-News-Top-50: Funke Medien NRW, Süddeutsche und tz gewinnen im Mai die dicksten Marktanteile hinzu

    47 der 50 populärsten Online-News-Angebote haben im Mai Visits gegenüber dem Vormonat hinzu gewonnen. Am deutlichsten nach oben ging es dabei in der Top 20 für die Funke Medien NRW, die Süddeutsche Zeitung, die tz, das RND und watson.de. Die drei Verlierer des Monats heißen stern, Tag24 und Rheinmain Extratipp.

  4. Nach HuffPo-Intermezzo: Kinga Rustler wird Chefredakteurin von Watson Deutschland

    Ihre Berufung zur stellvertretenden HuffPo-Chefin kam so überraschend wie wenige Monate später das Aus des deutsches Ablegers der US-Plattform: Kinga Rustler, zuvor noch Ressortleiterin bei Focus Online, war 2018 eigentlich schon auf dem Weg zu Watson.de, bevor Burda sie mit einem offenbar besseren Angebot hielt. Nun landet die Journalistin letztlich doch bei Ströers Jugendportal: als neuer Kopf an der Redaktionsspitze.

  5. Warum der widerrufene Tattoo-Bericht von Watson nur Symptom einer tiefen medialen Verunsicherung ist

    Brennpunkt Chemnitz: Watson und T-Online mussten einen Bericht über eine angeblich durch rechte Gruppen gestreute Foto-Manipulation widerrufen. Die folgende Korrektur samt Transparenz-Offensive macht den Fehler nicht weniger schlimm, ist aber durchaus vorbildlich. Dennoch veranschaulicht der Fall nur ein weiteres Symptom der medialen Verunsicherung im Umgang mit Fakes und politischen Extremen. Eine Kommentierung.

  6. IVW-News-Top-50: n-tv, Welt und FAZ Gewinner des Monats, upday, SZ, stern und Funke verlieren gegen den Trend

    Die deutsche Online-News-Branche hat im Juni 3% mehr Visits im Inland erzielt als im Mai. Das ist eins der Ergebnisse der MEEDIA-Analyse der neuesten Daten der IVW. Besonders positiv haben sich im Vorderfeld der News-Top-50 n-tv.de, Welt und FAZ.net entwickelt, gegen den Branchentrend Inlands-Visits eingebüßt haben in der Top Ten upday, die Süddeutsche und der stern.

  7. Von wegen “Seehofer kündigt Unionsbündnis auf”: Titanic legt Bild, Focus & Co. mit Twitter-Streich rein

    Oops, they did it again: Titanic-Satiriker Moritz Hürtgen hat mal wieder Teile der deutschen Nachrichtenredaktionen aufs Kreuz gelegt. Über das Twitter-Account “hr Tagesgeschehen” lancierte der Titanic-Redakteur die News, dass Horst Seehofer das Unionsbündnis mit der CDU aufgekündigt hätte. Die Folge: Bild, Focus, n-tv und andere verbreiteten entsprechende Breaking News.

  8. IVW-News-Top-50: watson mit 38,8%-Plus schon auf Platz 28, auch Funke, tz, Merkur und Tag24 mit dickem Zuwachs

    Der Mai war ein Nachrichtenmonat mit sehr unterschiedlichen Entwicklungen bei den Online-Anbietern. Während Marken wie Funke Medien NRW, tz, Merkur.de, Tag24 und watson.de um 20% und mehr wuchsen, verloren andere wie stern, RP Online und Handelsblatt mehr als 10%. Ganz vorn bleiben Bild, Spiegel Online und Focus Online mit kleinem Plus.

  9. Neues Jugendportal Watson: Ströer rollt den Content-Teppich für die Generation Mobile aus

    Watson ist on. Mit der deutschen Variante des ursprünglich aus der Schweiz stammenden Nachrichtenportals stößt ein weiterer Anbieter in den umkämpften Markt der so genannten Jugendportale hinzu. „News ohne Blabla“ verspricht das von Ströer platzierte Medium, das vor allem einen großen Konkurrenten hat: Bento von Spiegel Online. Zum Start funktioniert zumindest die Marketing-Maschine bestens.

  10. Blablablablaaaaa: Zum Deutschlandstart kleistert watson.de halb Hamburg und Berlin mit Plakaten zu

    Das Newsportal watson.ch startet in Kürze auch in Deutschland. Das nahmen die Schweizer zum Anlass, eine breit angelegte Kampagne in deutschen Großstädten zu starten und plakatierten „Blablabla“ an alle großen Bahnhöfe und Haltestellen. Der Claim der Nachrichtenseite lautet entgegengesetzt dazu „News ohne Bla Bla“. Lanciert wird das Portal Ende März, spätestens Anfang April.