1. "Wahlarena" mit Schulz im jungen Publikum erfolgreicher als Merkel, "Hart aber fair" holt fast 18%

    Interessante Zahlen von der ARD-„Wahlarena mit Martin Schulz“. Während die Sendung im Gesamtpublikum fast exakt die gleichen Zuschauerzahlen erreichte wie die Ausgabe mit Angela Merkel in der vergangenen Woche, lief es bei den Unter-50-Jährigen für Schulz auffallend besser. Hier landete die Sendung mit einem Marktanteil von 11,0% deutlich über dem Normalniveau des Ersten. Erfolgreich war am Montag auch „Wer wird Millionär?“

  2. Hype um Pflege-Azubi Alexander Jorde zeigt: Das deutsche TV braucht mehr Formate wie die ARD-"Wahlarena"

    Alexander Jorde wurde quasi über Nacht zum Netz-Star: Der Pflege-Azubi hatte Angela Merkel während der ARD-„Wahlarena“ mit den gravierenden Folgen des Fachkräftemangels in der Kranken- und Altenpflege konfrontiert. Der Hype um seine Person und die Begeisterungsstürme für seine Art, Fragen zu stellen, zeigen vor allem eins: Den Polit-Formaten im Wahlkampf mangelt es an Authentizität und Klarheit.

  3. "Der junge Pfleger grillt die Kanzlerin besser als alle TV-Duell-Moderatoren": Azubi wird nach ARD-"Wahlarena" im Netz gefeiert

    Am Montagabend fand im Ersten die „Wahlarena“ mit Angela Merkel statt. Die Kanzlerin stellte sich in dem Format den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Zu Wort kam unter anderem auch ein junger Azubi, der Merkel mit dem gravierenden Fachkräftemangel in der Krankenpflege konfrontierte. Dabei ließ er sich von ihr nicht abwimmeln, gab sich mit keinen Phrasen zufrieden – und wurde dafür von den Zuschauern der Sendung im Netz gefeiert.

  4. Die ARD-“Wahlarena” zur Europawahl: Demokratie zum Davonrennen

    Am kommenden Sonntag, 25. Mai, ist Europawahl. Europa, das ist irgendwie “wichtig”. Sagen alle Medien von ARD bis Bild-Zeitung. Europa, das darf man nicht doof finden, sonst ist man bestenfalls Rechtspopulist, schlimmstenfalls Nazi. Am gestrigen Dienstagabend lud die ARD die beiden Spitzenkandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Martin Schulz für die Sozialdemokraten und Jean-Claude Juncker für die Konservativen, in die Wahlarena um sich Bürgerfragen zu stellen. Die Sendung entfaltete den furztrockenen Charme eines politikwissenschaftliches Proseminars. Demokratie zum Davonrennen.

  5. Bitter: kaum Interesse an Europa-Themen bei ARD und ZDF

    Die Europawahl steht vor der Tür, doch die Menschen interessiert das offenbar weiterhin nur sehr bedingt. Nur 2,25 Mio. wollten am Dienstag im Ersten die „Wahlarena“ mit den beiden Spitzenkandidaten Schulz und Juncker sehen – ein Marktanteil von 8,6%. Die ZDF-Reportage „RIskante Reise – Europa und die Flüchtlingsströme“ floppte richtig: mit ganzen 1,23 Mio. Sehern.