1. "Wahl-O-Mat ist demokratischer Volkssport": Digitaler Entscheidungshelfer steht kurz davor, Zehn-Millionen-Marke zu knacken

    Es ist nur noch eine Frage von Stunden, bis der Wahl-O-Mat erstmals die Marke von zehn Millionen Nutzungen überspringen wird. Dem Online-Angebot mit seinem spielerischen Ansatz gelingt es offenbar besser als jeder Redaktion, Parteiprogramme verständlich zu machen. Im MEEDIA-Interview erklärt Daniel Kraft von der Bundeszentrale für politische Bildung, warum der Wahl-O-Mat den Journalisten doch nicht die ganze Arbeit abnimmt.

  2. Verdeckte AfD-Werbung: der rechtslastige Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern

    Auch so können die etablierten Parteien der AfD – quasi kampflos – das Feld überlassen. Im Vorfeld von Wahlen ist es längst Web-Standard, dass die Bundeszentrale für Politische Bildung einen Wahl-O-Mat aufsetzt. Anders in Mecklenburg Vorpommern. Dort entschieden sich CDU und SPD offenbar dagegen. Also nutzte eine Unterstützergruppe der Alternative für Deutschland diese Lücke und programmierte ein eigenes Tool. Mit tendenziösen Fragen und einer – meist – einseitigen Wahlempfehlung für die AfD.