1. "Vielleicht brauchen wir eine neue Hippie-Kultur": Stephan Weichert fordert "Netzwende" im Digitaljournalismus

    „Das Geschäftsmodell des digitalen Journalismus ist kaputt“, sagt Medienwissenschaftler Stephan Weichert im MEEDIA-Interview. Zeitgleich stellt er aber auch fest, dass es dem Journalismus „erstaunlich gut“ gehe. Beim Vocer Innovation Day am kommenden Samstag treffen sich beim Spiegel Medienmacher, um sich auch über dieses scheinbare Paradoxon Gedanken zu machen. In Anlehnung an die Energiewende fordert Weichert nun eine Netzwende. „Vielleicht brauchen wir so etwas wie eine neue Hippie-Kultur nach dem Motto “Journalismus für alle”.

  2. „Journalismus ist kein Billy-Regal“: Trump und die Konsequenzen aus der „postfaktischen Kernschmelze“

    „Lügen sind die neuen Katzen“ und „vielleicht ist Trump unser Tschernobyl“. Mit seinem Impulsvortrag zur Situation der Medien nach dem Wahlsieg von Donald Trump setzte Frederik Fischer das Topthema beim Vocer Innovation Day des Spiegel. Für MEEDIA hat der Dozent der Hamburg Media School und Chefredakteur von Piqd.de seine Keynote erweitert. Unter dem Hashtag #netzwende plädiert Fischer für eine neue Journalismus-Debatte.

  3. Digital-Experte von der Washington Post: „Trump zu stoppen konnte nie unser Ziel sein“

    Wie muss sich der Journalismus verändern, damit er auch künftig die Menschen begeistert und den Medienhäusern Umsätze ermöglicht? Dieser Frage geht der diesjährige Vocer Innovation Day im Spiegel Verlagshaus nach. Mit dabei ist Digital-Experte Greg Barber von der Washington Post. Im MEEDIA-Interview spricht er über das Fake-News-Problem bei Facebook, das Erfolgsgeheimnis der Washington Post unter Jeff Bezos und die Trump-Wahl und mögliche Folgen für die US-Medienindustrie.

  4. Medienforscher über Social Media und Wahlkampf: „Lärmende Rhetorik im Netz für Demokratie brandgefährlich“

    In der heißen Phase der US-Wahlen war der Journalismusprofessor Stephan Weichert in New York. Sein Fazit: „Der US-Journalismus hat während des Wahlkampfes versagt.“ Im MEEDIA-Interview erklärt der Medienwissenschaftler, welche Gefahr von Social-Bots ausgeht, warum der Journalismus „ein Problem mit der Augenhöhe“ hat und warum die Newswelt an der Schwelle zu „einer postjournalistischen Ära“ steht.