1. Gericht: Bild TV durfte ARD-Interview am Wahlabend senden

    Im Urheberrechtsstreit zwischen der ARD und Bild TV hat das Landgericht Berlin ein Urteil gefällt: Die direkte Übernahme der Ergebnis-Prognosen der ARD durch Bild TV am Abend der Bundestagswahl war demnach unzulässig. Die Ausstrahlung des ARD-Interviews mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dagegen war legitim.

  2. Facebook soll in Frankreich für Nachrichten zahlen

    Facebook wird bei seiner eigenen News-Plattform in Frankreich für Nachrichteninhalte bezahlen. Die Grundlage dafür legt jetzt eine Kooperation des US-Konzerns mit der Zeitungslobbygruppe L’Alliance de la presse de l’information. „Facebook News“ soll in Frankreich im Januar des kommenden Jahres an den Start gehen.

  3. Reform: Auf der Suche nach dem idealen Urheberrecht

    In der Diskussion um die Urheberrechtsreform, zu der am 12. April im Bundestagsausschuss für Recht und Verbraucherschutz eine Anhörung stattfindet, melden sich in einem Gastbeitrag mit Dr. Günter Krings und Ansgar Heveling zwei Bundespolitiker zu Wort, die in der geplanten Novelle einen richtigen Schritt im Ringen um einen vernünftigen Interessenausgleich sehen.

  4. Brad Smith Microsoft News

    Microsoft, Google und der Kampf um Nachrichten

    Google und Facebook haben mit dem australischen Parlament die Klingen gekreuzt und verloren. Nun bringt sich Microsoft in Stellung als „ökonomisch fairer“ Partner der Medien.

  5. Verleger und Microsoft für Schlichtungsmechanismus wie in Australien

    Europäische Verleger und Microsoft haben sich für ein ähnliches Modell bei der Bezahlung von Inhalten ausgesprochen wie in Australien. Dies gaben die Seiten am Montag in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Man arbeite an einer Lösung in Europa, heißt es darin, dazu zähle auch ein Schlichtungsinstrument.

  6. Google Logo

    Google bezahlt (noch mehr) für Nachrichten

    In einer wegweisenden Kooperation wird Google drei Jahre lang für Nachrichten etwa von „Times“, „Sun“ und „Wallstreet Journal“ bezahlen. Google bricht mit seiner bislang harten Linie gegenüber Verlagen. Die Regierungen in Australien und Kanada haben kräftig mitgeholfen.

  7. Let the music play, Warner

    Wenn Warner Music an der Lizenzabgabe für „Jerusalema“ festhält, schadet das vor allem einem: Warner Music. Irgendwo pinseln die Social-Media-Aktivisten längst die Fahnen für den Boykottaufruf.

  8. Jerusalema Warner

    „Jerusalema“: Warner Music mitten im Lizenz-Shitstorm

    „Focus Online“ hatte am Freitag berichtet, dass der Musikkonzern Warner Music von unterschiedlichen Unternehmen und Verbänden , Lizenzgebühren für die Nutzung des Songs „Jerusalema“ von Master KG verlangt. Mit der formal berechtigten Forderung, stellt sich das Unternehmen moralisch ins Abseits, zumal der Song bisher als Hoffnungsmacher unter Corona-Helfern galt.

  9. Urheberrechtsreform: Verbände kritisieren Gesetzesentwurf

    Die Bundesregierung verärgert mit ihrer Urheberrechtsreform (nicht nur, aber auch) zahlreiche Verbände. Der Deutsche Journalistenverband etwa spricht von einem „faulen Kompromiss“.

  10. Massive Offensive der Musik-Labels gegen Twitch

    Nach Auskunft von Twitch bekommt der Streaming-Service aktuell wöchentlich Tausende von Meldungen über Copyright-Verletzungen. Seit Mai 2020 machen die Musikverlage mobil gegen das illegale Verbreiten geschützter Musik im Hintergrund von Twitch-Streams. Die aktuelle Abmahnwelle betrifft auch Webinar-Anbieter und Marken, die streamen.