1. Schadenersatz von Internet-Diensten bei Urheberrechtsverstoß möglich

    Über 13 Jahre zieht sich der Streit zwischen einem Produzenten und YouTube wegen möglicher Urheberrechtsverstöße bei mitgeschnittenen Darbietungen der Sängerin Sarah Brightman schon. Der BGH ändert nun seine Rechtsprechung. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

  2. Corint Media kritisiert neue Google-Angebote an Verlage als „missbräuchlich gering“

    Google hat einen neuen Versuch gestartet, mit Verlagen in Deutschland und Europa Verträge über das Presseleistungsschutzrecht abzuschließen. Die Verwertungsgesellschaft Corint Media kritisiert diese Angebote als „missbräuchlich geringe Summen“. Auch im internationalen Vergleich käme der deutsche Markt äußerst schlecht weg.

  3. Was sich für Journalisten bei der VG Wort jetzt ändert

    Wahrnehmungsberechtigte der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) erhalten derzeit Post: Der Wahrnehmungsvertrag wird entsprechend zweier Mitgliederbeschlüsse aus 2021 angepasst. MEEDIA hat nachgefragt, was die Änderungen für Journalistinnen und Journalisten konkret bedeuten.

  4. Gericht: Bild TV durfte ARD-Interview am Wahlabend senden

    Im Urheberrechtsstreit zwischen der ARD und Bild TV hat das Landgericht Berlin ein Urteil gefällt: Die direkte Übernahme der Ergebnis-Prognosen der ARD durch Bild TV am Abend der Bundestagswahl war demnach unzulässig. Die Ausstrahlung des ARD-Interviews mit CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dagegen war legitim.

  5. Facebook soll in Frankreich für Nachrichten zahlen

    Facebook wird bei seiner eigenen News-Plattform in Frankreich für Nachrichteninhalte bezahlen. Die Grundlage dafür legt jetzt eine Kooperation des US-Konzerns mit der Zeitungslobbygruppe L’Alliance de la presse de l’information. „Facebook News“ soll in Frankreich im Januar des kommenden Jahres an den Start gehen.

  6. Reform: Auf der Suche nach dem idealen Urheberrecht

    In der Diskussion um die Urheberrechtsreform, zu der am 12. April im Bundestagsausschuss für Recht und Verbraucherschutz eine Anhörung stattfindet, melden sich in einem Gastbeitrag mit Dr. Günter Krings und Ansgar Heveling zwei Bundespolitiker zu Wort, die in der geplanten Novelle einen richtigen Schritt im Ringen um einen vernünftigen Interessenausgleich sehen.

  7. Brad Smith Microsoft News

    Microsoft, Google und der Kampf um Nachrichten

    Google und Facebook haben mit dem australischen Parlament die Klingen gekreuzt und verloren. Nun bringt sich Microsoft in Stellung als „ökonomisch fairer“ Partner der Medien.

  8. Verleger und Microsoft für Schlichtungsmechanismus wie in Australien

    Europäische Verleger und Microsoft haben sich für ein ähnliches Modell bei der Bezahlung von Inhalten ausgesprochen wie in Australien. Dies gaben die Seiten am Montag in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Man arbeite an einer Lösung in Europa, heißt es darin, dazu zähle auch ein Schlichtungsinstrument.

  9. Google Logo

    Google bezahlt (noch mehr) für Nachrichten

    In einer wegweisenden Kooperation wird Google drei Jahre lang für Nachrichten etwa von „Times“, „Sun“ und „Wallstreet Journal“ bezahlen. Google bricht mit seiner bislang harten Linie gegenüber Verlagen. Die Regierungen in Australien und Kanada haben kräftig mitgeholfen.

  10. Let the music play, Warner

    Wenn Warner Music an der Lizenzabgabe für „Jerusalema“ festhält, schadet das vor allem einem: Warner Music. Irgendwo pinseln die Social-Media-Aktivisten längst die Fahnen für den Boykottaufruf.