1. “Stadt Essen benennt sich wegen Ramadan in Fasten um”: Ungarischer TV-Sender fällt auf Satire-Story rein

    Auf diesen Coup wäre selbst der Postillon stolz. Die auf “Ethno-Satire” spezialisierten Web-Spaßvögel von Noktara.de vermeldeten am Wochenende, dass die Stadt Essen während des Ramadan ihren Namen in Fasten ändert. Hört sich witzig an, nicht aber für das ungarische Staatsfernsehen. Das hob die Meldung in eine Nachrichtensendung – offenbar mit einer islam- und migrationskritischen Tonalität.

  2. Tritte gegen Flüchtlinge: Ungarische Kamerafrau will „in Panik“ gehandelt haben

    Anfang der Woche verbreitete sich ein Video im Internet, das zeigt, wie die Kamerafrau eines ungarischen Fernsehsenders zwei Flüchtlingskinder tritt und anschließend einem Mann ein Bein stellt, der daraufhin stürzte und dabei von ihr gefilmt wurde. Der Sender kündigte ihr daraufhin. In einem offenen Brief bittet die Frau jetzt um Entschuldigung und spricht von einer „politischen Hexenjagd“.

  3. Nach Tritten gegen Flüchtlingskinder: ungarischer TV-Sender entlässt Kamera-Frau

    Die Kamerafrau eines ungarischen Fernsehsenders hat einem Flüchtling mit Kind auf dem Arm ein Bein gestellt; zuvor hatte sie bereits zwei flüchtende Kinder getreten. Ein Video davon verbreitet sich in den Sozialen Netzwerken, der Sender N1TV entließ die Frau wegen ihres „inakzeptablen Verhaltens“.

  4. Wirbel um Anti-Vergewaltigungsvideo: Wenn Opfer zu Tätern werden

    Wer Party macht, ist selbst schuld: Nach diesem Motto macht die ungarische Polizei derzeit im Netz Werbung für eine Anti-Vergewaltigungskampagne. In Clips werden Mädchen dazu angehalten, sich nicht so aufreizend anzuziehen, wenn sie nicht vergewaltigt werden wollen.

  5. „Ich bin enttäuscht“: ein Offener Brief an die Funke-Mediengruppe

    Der ungarische Medienmarkt gilt als schwierig, um die Pressefreiheit und -vielfalt in dem Land ist es nicht gut bestellt. Am Freitag hat sich die Funke-Gruppe entschieden, aus ihrer Beteiligung an der ungarischen Zeitschrift HVG auszusteigen. Andrea Lukács ist seit 2010 Journalistin und Redakteurin bei HVG.hu. In einem Offenen Brief an die Essener Funke-Gruppe macht Sie Ihrer Enttäuschung Luft.

  6. Prezi-Gründer Arvai: Über den Kampf gegen die Powerpoint-Diktatur

    Seit 2009 tritt das Startup Prezi gegen das Powerpoint-Diktat an. Wir einnern uns: Prezis sind die Präsentationen, die auf dem Bildschirm zwischen Bildern und Texten hin und her zoomen. Prezi hat in dieser Woche eine deutsche Version gelauncht. Mitgründer Peter Arvai sagt im MEEDIA-Gespräch, warum es wichtig ist, für europäische Startup-Champions zu kämpfen.