1. #DeleteUber: Mitfahrdienst Uber nach schweren Sexismus-Vorwürfen wieder unter Druck

    Die Programmiererin Susan Fowler hatte gegen den Fahrdienstvermittler Uber schwere Sexismus-Vorwürfe erhoben. Die ehemalige Mitarbeiterin berichtet von einer Macho-Kultur, in der sie bereits am ersten Tag per Mail von ihrem Vorgesetzten ein Sex-Angebot erhalten habe. Die Entwicklerin benachrichtigte die Personalabteilung, doch die reagierte weitgehend achselzuckend. Nach einem Jahr kündigte Fowler – und veröffentlicht die Vorkommnisse nun in einem Blogeintrag, der viral geht.

  2. Nach #DeleteUber-Shitstorm: Uber-CEO Travis Kalanick tritt aus Beratergremium von Donald Trump zurück

    Der Druck ist zu groß geworden: Travis Kalanick, Chef des Fahrdienstvermittlers Uber, ist aus dem Beratergremium von Donald Trump zurückgetreten. Vorausgegangen waren anhaltende Nutzerproteste, die im Aufruf #DeleteUber gipfelten. Kalanick war Trumps Wirtschaftsgremium im Dezember u.a. mit Tesla-Chef Elon Musk und den CEOs von IBM, Disney und General Electric beigetreten. In einer Mail an die Belegschaft erklärte Kalanick nun, er wolle nicht, dass seine Mitgliedschaft den Einruck erwecke, er unterstütze Donald Trumps Agenda.

  3. Uber ernennt 33-jährigen Unternehmensberater Christoph Weigler zum Deutschland-Chef

    Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat in seinem Problemmarkt Deutschland einen neuen Chef. Die Führung übernahm der 33-jährige Christoph Weigler, wie Uber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Er ist seit Herbst vergangenen Jahres bei dem Start-up aus San Francisco und war bisher für München zuständig. Der bisherige Deutschlandchef Christian Freese wechselt zu Uber Indien nach Bangalore.

  4. Uber kapituliert in China: Merger mit Didi Chuxing als Juniorpartner

    Auch für das wertvollste privatgeführte Unternehmen der Welt wachsen die Bäume nicht in den Himmel: Der Online-Fahrdienstvermittler Uber hat seine verlustreiche Expansion ins Reich der Mitte mit einem Merger als Juniorpartner beendet. Der einheimische Platzhirsch Didi Chuxing fusioniert mit Ubers Tochterunternehmen Uber China, an dem auch Baidu beteiligt ist – Uber bleiben Anteile am fusionierten Unternehmen und ein Milliarden-Investment der Chinesen.

  5. Kampf um digitale Karten-Herrschaft: Uber steckt 500 Millionen Dollar in Maps-Projekt

    Der Fahrdienst-Vermittler Uber investiert laut einem Zeitungsbericht eine halbe Milliarde Dollar in eigene digitale Landkarten. Aktuell seien Ubers Kamera-Wagen in den USA und Mexiko unterwegs und sollen bald in weitere Länder kommen, schrieb die Financial Times am Sonntag. Damit könnte Uber unabhängiger von anderen Karten-Anbietern wie Google werden.

  6. Nach Verbot von UberBlack und UberPop kommt jetzt UberX: Taxi-Schreck plant Neustart in Berlin

    Kaum ein Technologie-Unternehmen steht derart so als ein Synonym für die Disruption alter Geschäftsfelder wie Uber. Die US-Company krempelte bereits in vielen Ländern das Taxi-Business um. Nur in Europa – und hier speziell in Deutschland – haben es die aggressiven Amerikaner noch immer sehr schwer. Jetzt wagt Uber in Berlin jedoch einen Neuanfang.

  7. Mit 100-Millionen-Zahlung: Uber will Streit mit Fahrern beenden

    Der Fahrdienst-Vermittler Uber will einen Streit mit Fahrern, der sein Geschäftsmodell gefährden könnte, mit einer Zahlung von bis zu 100 Millionen Dollar beilegen. Die Fahrer forderten in Sammelklagen, als Angestellte statt als selbstständige Unternehmer anerkannt zu werden. Mit dem nun erzielten Vergleich soll der Status unverändert bleiben. Die Einigung muss noch von dem zuständigen Richter in San Francisco gebilligt werden.

  8. Facebook integriert Uber in seinen Messenger – aber erst einmal nur in den USA

    Facebook baut seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger weiter zur Plattform für verschiedene Lebenslagen aus und integriert als nächstes den Fahrdienst-Vermittler Uber in die App. Einige Nutzer in den USA können künftig während der Unterhaltung mit einem Freund eine Fahrt mit Uber buchen, ohne dafür die Anwendung verlassen zu müssen.

  9. Neue Finanzierungsrunde: Taxi-Dienst Uber nun schon 62,5 Milliarden Dollar wert

    Höher, höher, höher: Der Fahrdienstvermittler Uber testet erneut die Grenzen der Schwerkraft – am Sekundärmarkt. Über 62 Milliarden Dollar ist das hochgehypte Start-up aus San Francisco nach einer neuen Finanzierungsrunde, die über 2 Milliarden frische Mitteln in die Kassen spült, nun schon wert. Das berichtet Bloomberg.

  10. Einhorn-Dämmerung: Snapchat-Bewertung um 25 Prozent gefallen

    Die fetten Jahre in der Internetbranche scheinen vorbei: Das bekommt nun auch der jüngste Milliardär der Welt zu spüren – die Firma von Snapchat-Gründer Evan Spiegel ist plötzlich ein Viertel weniger wert. Diese Wertberichtigung nahm die weltgrößte Investmentgesellschaft Fidelity vor, die selbst in die boomende App investiert ist. Per Ende des September-Quartals fiel der Wert des privat geführten Internet-Unternehmens am Graumarkt von 31 auf 23 Dollar je Aktie.