1. Titanic-Chef Wolff zum Erdogan-Penis-Cover: „Ich sehe auf dem Titelbild keine Beleidigung, sondern nur Mitgefühl“

    In der Kunst des wohlkalkulierten Titelskandals macht der Titanic so schnell keiner was vor. Das war bei den juristischen Auseinandersetzungen mit Papst Benedikt XVI. so und gilt auch für die aktuelle Titelseite. Das Erdogan-Penis-Putsch-Cover ist wie gemacht für einen ordentlichen Aufschrei und Skandal. Im MEEDIA-Interview erklärt Titanic Chefredakteur Tim Wolff wie man sich auf ein mögliches Nachspiel vorbereitet hat: „Wir haben wichtige Brücken in Frankfurt gesperrt und die Redaktion der Titanic besetzt“.

  2. Streit um geklaute Witze: Titanic einigt sich mit „heute-show“

    Vor zwei Wochen löste die Titanic eine Empörungs-Welle im Web aus: Die Satiriker zeigten eine Klickstrecke mit Gags, die die „heute-show“ bei ihnen abgekupfert haben soll. Dazu kündigten sie eine Rechnung für die Mainzer an. Diese erreichte die ZDF-Redaktion auch. Statt es auf einen juristischen Kleinkrieg ankommen zu lassen, einigten sich die Spaß-Experten jedoch nun freundschaftlich.

  3. Satire-Protest: Titanic-Redakteure sind nicht „Charlie“

    Es scheint mehr Trotz, als Spaß zu sein, aber es funktioniert. Die Titanic nimmt den neuesten Solidaritätstrend auf die Schippe, sich mit schwarzen „Je suis Charlie“-Pappschildern als komplette Redaktion fotografieren zu lassen. Die Satiriker sind dagegen der Meinung, dass sie gerade nicht „Charlie“, sondern sie selbst sind.

  4. Titanic-Chef Wolff nach Charlie Hebdo-Attentat: „Werden wie bisher standhaft bleiben“

    Vor der Pressekonferenz des Satiremagazins Titanic sprach Chefredakteur Tim Wolff, 37, mit MEEDIA-Autor Christopher Lesko in einem kurzen Telefongespräch über seine ersten Reaktionen auf den Pariser Terroranschlag sowie dessen Bedeutung für Medien und Satire. Wolff äußerte sich auch über die „plötzliche Freundschaft der Medien“, Fremdenhass in Deutschland und „neues Futter für Pegida & Co“.

  5. Titanic-Chef Tim Wolff: „Wir sind die freieste Redaktion der Republik“

    Tim Wolff, 36, spricht mit Christopher Lesko über Satire als Ventil, Reaktionen auf Titanic-Beiträge über die Medienberichterstattung zum Tod von Robert Enke und dem Unfall von Michael Schumacher. Wolff blickt auf den Postillon, auf sich selbst und seinen Weg in die aktuelle Rolle: „Ich bin ein langweiliger Mensch, der keine Langeweile kennt.“