1. Flugtaxis, Programmieren, Datenschutz, Frauen: der massive und schnelle PR-Ausbau der digitalen Dorothee Bär

    Mariette Slomka hat die neue Staatsministerin für Digitales, Dorothe Bär (CSU), in gewohnt konfrontativer Manier im „heute journal“ befragt. Dabei wollte sich Bär nicht auf die Kritik am schleppenden Breitband-Ausbau in Deutschland festnageln lassen und erwähnte unter dem Stichwort Visionen auch „Flugtaxis“. Der Spott folgte sogleich. Das Interview war nur eines von vielen, die die Politikerin aktuell medial omnipräsent machen.

  2. "Kein Chef, kein Lobbyist hat mir diesen Text vorgetrötet": das engagierte Plädoyer der WDR-Chefredakteurin für den öffentlichen Rundfunk

    Anlässlich der Abstimmung über den Rundfunkbeitrag in der Schweiz am kommenden Sonntag befassen sich auch die öffentlich-rechtlichen Sender hierzulande mit der Debatte rund um die Finanzierung von ARD und ZDF. In den „Tagesthemen“ hielt WDR-Chefredakteurin Sonia Mikich ein Plädoyer für den öffentlichen Rundfunk. Dieser sei „Sauerstoff für die Demokratie“.

  3. „Der will nicht mit dir schlafen, der Mathias Döpfner“: Als die Bild-Dschungelshow mal komplett aus dem Ruder lief …

    Ex-Bewohner des RTL-Dschungelcamps sprechen in einer Facebook-Show der Bild ungehemmt über den Wunsch nach Sex mit Springer-CEO Mathias Döpfner. Ein Twitter-Kommentar des ARD-Chefredakteurs Rainald Becker irritiert einige innerhalb des Senderverbunds. Und der Chefredakteur des Blick gibt sich gegenüber US-Präsident Donald Trump als Autogrammjäger. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Live-Auftritte von Wickert, Christiansen, Will & Co.: Moderatoren-Zeitreise zum Vierzigsten der "Tagesthemen"

    Acht auf einen Streich, so etwas hatte es bei den „Tagesthemen“ zuvor noch nie gegeben: Zum 40. Geburtstag moderierten nicht nur Caren Misoga und Ingo Zamperoni, sondern erhielten noch Unterstützung von ehemaligen Kollegen wie Anne Will, Sabine Christiansen, Thomas Roth und Ulrich Wickert. Dabei gelang den TV-Profis das Kunststück, dass auch bei der Geburtstagsausgabe die Nachrichten und nicht die Moderatoren im Mittelpunkt standen.

  5. "Wir müssen die Arbeit stärker Social-Media-fähig machen": "Tagesthemen" und "heute-journal" feiern 40. Geburtstag

    Es ist eine ganz neue Art Nachrichtensendung, als 1978 die ARD-„Tagesthemen“ und das „heute-journal“ im ZDF starten. Das Konzept gilt heute noch als aktuell – auch wenn die Optik sich geändert hat, das Internet hinzukam und alles schneller geworden ist.

  6. Voll peinlich oder gelungen witzig? Karaoke-Auftritt des "Tagesthemen"-Duos zu "Wonderwall" spaltet Facebook-Nutzer

    Der frühere Oasis-Sänger Liam Gallagher gab auf dem Hamburger Reeperbahn-Festival ein Überraschungskonzert. „Tagesthemen“-Moderatorin Pinar Atalay und „Tagesschau“-Sprecher Thorsten Schröder nahmen das zum Anlass für einen kleinen Karaoke-Auftritt, der bei Facebook die Nutzerschaft spaltet.

  7. Social Media statt TV: N24 verzeichnet am Montagabend 14 Mio. Livestream-Abrufe auf Facebook – neuer Fabelrekord

    Für das deutsche Nachrichtenfernsehen dürfte der mutmaßliche Anschlag von Berlin am Montagabend ein einschneidendes Ereignis gewesen sein. Nicht wegen des Themas an sich oder wegen der immer wieder kehrenden Kritik an der Berichterstattung, sondern wegen der Übertragungsplattformen. Denn: Millionen informierten sich nicht via TV, sondern via Livestream auf Facebook. Allein N24 verzeichnete dabei 14,7 Mio. Views!

  8. Weihnachtsmarkt-Drama von Berlin: „heute-journal“ liegt bei Sondersendungen vorn, N24 bei den Info-Sendern

    Eigentlich hatten die TV-Sender ganz andere Pläne für den Montagabend, doch die Ereignisse von Berlin sorgten dafür, dass insbesondere Das Erste, das ZDF und RTL ihr Programm umschmissen und live berichteten. 4,44 Mio. sahen das „Tagesthemen extra“, 4,88 Mio. das 90 Minuten lange „heute-journal“ und 2,78 Mio. ab 21.15 Uhr das „RTL-Nachtjournal Spezial“. N24 und n-tv erreichten zudem deutlich überdurchschnittliche Marktanteile.

  9. Mag es Ingo Zamperoni hochkant oder quer? „Tagesschau“ teast mal wieder mit lustigen Viral-Videos

    Bei der „Tagesschau“ sind sie offenbar auf den Geschmack mit viralen Kampagnen gekommen. Bei Facebook und Twitter kursieren seit einigen Tagen kurze Videoclips, in denen „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni die Hauptrolle spielt. Offenbar bereitet die „Tagesschau“ die Veröffentlichung einer Neuerung vor, die mit dem Ausspielformat von Videos zu tun hat. Das ganze weckt Erinnerungen an die „Beine-Kampagne“ vom vergangenen Jahr.

  10. Kanzlerin Merkel zur Freiburg-Debatte: „Herkunft des Täters muss klar benannt werden“

    Nachdem sich bereits SPD-Chef Sigmar Gabriel zur Festnahme des mutmaßlichen Mörders von Maria L. aus Freiburg äußerte, erklärte sich am Abend auch Kanzlerin Angela Merkel zum Thema. In den „Tagesthemen“ warnte sie davor, die Tat eines einzelnen Flüchtlings zu instrumentalisieren und pauschal zu urteilen. Merkel sagte aber auch, die Herkunft des Täters müsse „klar benannt“ werden.