1. Strafanzeigen, Programmbeschwerde: Die “heute-show” hat Ärger, weil sie den Osterhasen kreuzigte

    Satire ist immer dann besonders erfolgreich, wenn sich jemand darüber ärgert. So gesehen hat die “heute-show” mal wieder alles richtig gemacht, als sie in ihrer Sendung vom 6. April einen Osterhasen ans Kreuz nagelte. Allerdings empörten sich einige Zuschauer so sehr, dass sie gleich Strafanzeige stellten und kündigen zudem an, eine Programmbeschwerde einzureichen. Jetzt entscheiden möglicherweise also gleich zwei Instanzen, ob die Redaktion diesmal über das Ziel hinausgeschossen ist.

  2. Interview-Abbrüche und Strafanzeige gegen Spiegel-Reporterin: Weidels durchsichtige Fehde gegen die Medien

    Am Dienstag stürmte Alice Weidel scheinbar empört aus der ZDF-Sendung „Wie geht’s, Deutschland?“. Tatsächlich war ihr öffentlichkeitswirksamer Abgang nicht das erste Interview, das sie beleidigt abbrach. Bereits am Freitag davor ließ sie kurzerhand einen Reporter der Oberhessischen Presse verschnupft stehen. Jetzt wird bekannt, dass die AfD-Spitzenkandidatin Strafanzeige gegen eine Spiegel-Journalistin erstattet hat – eine Kampagne mit System?

  3. BR erstattet Strafanzeige gegen ehemaligen Patentanwalt: Öffentlich-rechtliches Institut angeblich um dreistelligen Millionenbetrag geprellt

    Wegen „mehrfachen Untreue in einem besonders schweren Fall“, „Bestechlichkeit in einem besonders schweren Fall“ sowie wegen „Parteiverrats zu Lasten des IRT“: Der Bayerische Rundfunk (BR) hat bei der Staatsanwaltschaft München I Strafanzeige gegen einen ehemaligen Patentanwalt erstattet. Der Beschuldigte wird verdächtigt, sich über Jahrzehnte selbst bereichert und das öffentlich-rechtliche Institut für Rundfunktechnik (IRT) um einen dreistelligen Millionenbereich geprellt zu haben.

  4. Hacker, Bots und falsche Nachrichten: SPD will Anti-Fake-News-Initiative, CDU gleich neue Gesetze

    So langsam fangen die Parteien an, sich für den kommenden Bundestagswahlkampf warmzulaufen. Seit dem gestrigen Montag hat die SPD mit KNSK eine Agentur und die Politiker entdecken ein erstes Thema, an dem man sich testweise schon einmal abarbeiten kann: Facebook und das vermeintliche Fake-News-Problem. So wirbt die SPD für eine Anti-Fake-News-Initiative, während die CDU gleich mal mit einer Gesetzesänderung liebäugelt.

  5. Sonneborns Satire-Partei klagt gegen Bundestag-Strafzahlung: „Wir sind schließlich nicht in der Türkei!“

    Die Satire-Politiker der Partei Die Partei rund um Martin Sonneborn sollen erhaltene Zuschüsse an den Bundestag zurückgeben – und ein saftiges Strafgeld zahlen: Rund 456.000 Euro stehen auf der Rechnung. Nun wehrt sich Die Partei mit einer Klage: „Ich gehe davon aus, dass Bundestagspräsident Lammert sich bei uns entschuldigen wird“, so Partei-Chef Sonneborn gegenüber MEEDIA. Doch die Lage ist ernst.

  6. Strafanzeige wegen „Nikab-Nora“: Rechtsanwältin wirft „Anne Will“-Talkshow Volksverhetzung vor

    Die Sendung von „Anne Will“ von vergangenem Sonntag, in der Nora Illi (Frauenbeauftrage des Islamischer Zentralrat Schweiz) zu Gast war und für Furore sorgte, hat ein juristisches Nachspiel: Eine Rechtsanwältin hat gegen die ARD-Talkshow Strafanzeige gestellt, wie die FAZ berichtet. Diese ziele vor allem auf den Tatbestand der Volksverhetzung.

  7. Nach kritischen Aussagen im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“: Erdogan zeigt Boxweltmeister Ünsal Arik an

    Nach einem Auftritt im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ (FFS) hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Strafanzeige gestellt: Mit seinen kritischen Aussagen habe der türkische Boxprofi Ünsal Arik das Oberhaupt der Türkei beleidigt – darüber berichtet das Morgenmagazin in einem Beitrag. Zwar liege gegen das FFS selbst keine Anzeige vor, dem Angeklagten wolle man trotzdem zur Seite stehen, so eine Sendersprecherin auf MEEDIA-Anfrage.