1. „Je mehr Redaktionen sich unterhaken, desto gewaltiger ist ihr Aufschlag“

    In den USA ist die die Finanzierung von Journalismus durch Stiftungen schon längst gang und gäbe. Nun kommt stiftungsfinanzierter Journalismus auch in Deutschland in die Gänge. Die Brost-Stiftung stellt beispielsweise drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v zur Verfügung. Journalismus-Professor Stephan Weichert sagt im MEEDIA-Interview: Alternativ finanzierter Journalismus wird aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken sein.

  2. Alles Stiftung, oder was? Warum Mäzenaten-Journalismus gefährlich ist

    Drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v, 1,6 Millionen Euro für die Journalismus-Stiftung „Vielfalt und Partizipation“ in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile über eine Million Euro für die Krautreporter. Alternative Finanzierungsmodelle für Journalismus schießen aus dem Boden. Für den Journalismus sind die Projekte vielleicht eine Bereicherung. Aber sie sind auch Symptome eines anhaltenden und sich verstärkenden Imageschadens des klassisch finanzierten Journalismus.