1. Wochenrückblick: die heiße Wut der Hardcore-Fans auf die „Game of Thrones“-Macher

    Die Macher der Megaserie „Game of Thrones“ spüren die Wut der Hardcore-Fans. Der Alt-Right-Superstar Steve Bannon präsentiert sich in der NZZ. Alice Schwarzer wird als „alter, weißer Mann“ beschimpft – und Twitter bekommt es mal wieder nicht gebacken. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Posse um Steve Bannon: Das Magazin New Yorker lädt den früheren Trump-Berater erst zur Diskussion auf Festival ein, dann wieder aus

    Eine moderne Aufstiegs-und-Fall-Geschichte in der amerikanischen Politik ist um eine weitere Episode reicher. Rund ein Jahr nach seinem Ausscheiden aus der Trump-Administration ist Steve Bannon in der US-Öffentlichkeit weiter eine Persona non grata. Das Renommeemagazin New Yorker schien dem 64-Jährigen auf seinem alljährlichen Festival im Oktober mit einer Podiumsdiskussion nun eine Bühne zu geben, doch Stunden nach der Bekanntgabe beugte sich Chefredakteur David Remnick dem Druck auf Twitter und lud den kontroversen Gast wieder aus.

  3. Cambridge Analytica: Trump nahestehende Beraterfirma hat 50 Millionen Facebook-Nutzerprofile ausspioniert – doch Mark Zuckerberg unternahm nichts

    Das Misstrauen gegenüber Facebook wächst von Woche zu Woche. Facebooks Rolle bei der US-Wahl, als das weltgrößte soziale Netzwerk manipulative Anzeigen aus Russland zuließ, wurde am Wochenende von den Enthüllungen eines Whistleblowers erschüttert. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Cambridge Analytica berichtet, wie das der Trump-Administration nahestehende Datenanalyse-Unternehmen durch ein Datenleck 50 Millionen Nutzerprofile über Jahre hinweg ausspionierte. Desaströs für Facebook: Das Social Network wusste seit zwei Jahren von dem Vorfall – und reagierte nicht.

  4. Von „Darth Vader“ zu „Sloppy Steve“: Aufstieg und Fall des Stephen Bannon im Trump-Universum

    Was für ein Höllenritt: Stephen Bannons Ausflug in die große Politik als Chef-Stratege von US-Präsident Donald Trump wird wohl eine Episode bleiben. Nach seiner Demission bei dem ultrarechten Nachrichtenportal Breitbart News scheint eine weitere öffentliche Karriere Bannons sehr fraglich. Der Hardliner war eine der schillerndsten Figuren im Trump-Universum.

  5. Nach "Fire and Fury"-Enthüllungen: Trumps Ex-Chefberater Steve Bannon verlässt Breitbart News

    Steve Bannon, ehemaliger Chefberater von Donald Trump, verliert seinen Posten als Herausgeber der umstrittenen Nachrichtenseite Breitbart. Das berichtet die New York Times, laut der Bannon den Rückhalt von Großspenderin Rebekah Mercer verloren habe. Sie zählt zu den wichtigsten Unterstützern des US-Präsidenten und Geldgeberin von Breitbart und hatte sich nach den „Fire and Fury“-Enthüllungen von Bannon distanziert.

  6. Wolff im Schafspelz: So gerissen nutzte der "Fire and Fury"-Autor Donald Trumps Medien-Allergie für seine Zwecke

    Seit Verkaufsstart des Enthüllungsbuchs „Fire and Fury“ steht das politische Amerika Kopf. Die Reaktionen reichen von Häme bis zur Fassungslosigkeit. Grund für Letztere ist die Frage, die US-Experten vor ein Rätsel stellt: Wie konnte ausgerechnet Donald Trump, der Medien stets mit Argwohn und Misstrauen gegenübertritt, einem Journalisten wie Michael Wolff überhaupt die Tür zum Weißen Haus öffnen?

  7. Bevor Trumps Anwälte das Enthüllungsbuch stoppen können: "Fire and Fury" erscheint bereits am Freitag

    Das mit großer Spannung erwartete Enthüllungsbuch „Fire and Fury“ über das Weiße Haus unter Donald Trump soll vier Tage früher als geplant bereits an diesem Freitag erscheinen. Das teilte der Autor und Journalist Michael Wolff im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

  8. Brutus Bannon: die geniale Trump-Titelseite der New York Post zum Enthüllungsbuch “Fire and Fury”

    Die US-Presse scheint nur noch ein Thema zu kennen: Das Trump-Enthüllungsbuch von Michael Wolff “Fire and Fury”. Aus unzähligen Besuchen im Weißen Haus und Interviews mit über 200 Personen und Trump-Vertrauten schuf der Starjournalist das möglicherweise erste große Enthüllungsbuch der Ära Trump. Bislang sind nur Auszüge bekannt. Die Presse spitzt das Thema jedoch längst auf das Duell Donald vs. Steve Bannon zu.

  9. Vanity Fair: Steve Bannon bereitet Rachefeldzug vor, der zur Amtsenthebung von Donald Trump führen könnte

    Steve Bannon lässt keine Zeit verstreichen: Kaum aus dem Weißen Haus, schwört Donald Trumps ehemaliger Strategiechef bei Breitbart die Redaktion auf Expansionskurs ein. Und vielleicht noch mehr: Wie Vanity Fair berichtet, dürfte die Trump-Administration nach der Rückkehr von Bannon bei Breitbart um einiges kritischer betrachtet werden. Bannon und seine Gefolgschaft planen offenbar eine Abrechnung mit dem gemäßigteren Teil der US-Regierung – namentlich Jared Kushner, Ivanka Trump und Berater Gary Cohn. Agiert Trump zu liberal, könnte Breitbart Stimmung für eine Amtsenthebung machen. 


  10. "Die Trump-Präsidentschaft ist vorbei": Steve Bannon kehrt zu Breitbart zurück – und wird zum unberechenbaren Faktor

    Es ist die bisher prestigeträchtigste Demission der Ära Trump: Steve Bannon, strategisches Mastermind des US-Präsidenten, hat das Weiße Haus verlassen. Gleichzeitig gibt sich der umstrittene Strategieberater, der immer wieder US-Medien angegriffen hat, mit seiner Rückkehr zur rechtspopulistischen Webseite Breitbart kämpferisch: Er wolle für Trump gegen seine Gegner „in den Krieg ziehen“, erklärte Bannon. Der 63-Jährige erklärt aber auch: „Die Trump-Präsidentschaft ist vorbei.“ Der US-Präsident hat damit nun einen unberechenbaren Verbündeten bei Breitbart.